Vorrede.
s - ? !enn dieses kleine Buch etwa Lesern in dieHände fallen sollte, die schon meine vorigeBücher von der Reichsgeschichte kennen oder viel-leicht zum Theil oder alle selbst besitzen; so vermuthed ich, daß gleich anfangs eine Entschuldigung, war-um ich von eben dem Gegenstände noch ein neuesBuch liefere, nicht überflüssig seyn wird. Nichts,i als der Gebrauch desselben in meinen eignen Lehr-siunden, hat mich dazu bewogen. Ich muß geste-; hen, daß ich es vorzüglich in academischen Vortra-gen über die Geschichte für sehr wichtig halte, ein
- zweckmässiges Buch in den Lehrstunden selbst zum' Grunde legen zu können, damit sowohl der Lehrer
als Zuhörer einen beständigen Leitfaden vor Augen
> habe, der beides die Sachen, die vorzutragen sind,i und die Ordnung, worinn der Vortrag geschieht,
bemerklich macht. Beides zweckmässig einzurichtenhalte ich in der Geschichte wegen der dabey nöthigenk Auswahl aus ganz unzehligen Begebenheiten, die
- den Stoff derselben ausmachen, noch für ungleich^ schwerer, als in anderen Wissenschaften. Ob und
wie weit nun dieser neue Versuch auch nach anderer
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