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Die Tageszeiten : ein Gedicht in vier Büchern / von Friedrich Wilhelm Zachariä
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Der Abend.

Schwärmende Larven zum Tanz; das Spiel erhebet sein Zepter,Und schnell sind die Tische besetzt, von ernsten Perücken,

Von dem eitlen Reifrock, und von der stralenden Weste.

Und warum flieht plötzlich die Anmuth der reizenden ZügeBey der holdseeligen Dame! warum verhüllet der HofmanrrSeine seile Freundlichkeit in viel tiefere Runzeln?

Wars nicht Manille zu retten, oder Galare zu machen ?

In der reicheren Stadt steckt auch am Abend das SchauspielSeinen Federbusch auf, und ruft zu der Schule der Sitten.Hermann (») hcngt im Triumph die überwundenen AdlerAn die heiligen Eichen, der deutschen Freyheit zum Opfer..

Dido (->) weinet vergebliche Klagen; und auch den RebellenIst mit der höchsten Großmuth Eanur (s) bemüht zu erretten.Lorchel! (l>) und Earolinc (b) bezaubern mit aller der Anmuth,Die nur die edelste Tugend erhabnen Gemüthern ertheilet.

Und der deutsche Myrrill (c) , und Sylvia (o) reden die SpracheDer geläuterten Liebe, des alten Arkadiens würdig.

Aber o! welch ein Pomp, welch eine schimmernde SceneOeffnet sich unter dem prächtigen Schalle der rauschenden Saiten!

Dieß ist die Stimme der Oper; ihr Land voll süfler Bezaubrung,

M 3 Wo

(s s a) Drey Trauerspiele von dem ehmaligen Herrn Professor Scblegel in Soroe,die unserm deutschen Theater wahre Ehre machen.

(b b) In der Betschwester und dem Loos in der Lotterie des Herrn Pr.Gellerts»(e c) In der geprüften Treue, einem vortrefflichen Schaferspiel von Herrn Pr»--fessor Gärtner.