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Christianissimus Christianandus, Oder Eines Englischen Patrioten wolgegründete Beweg-Ursachen/ Durch was Mittel/ und auf was Art und Weise/ Franckreich zu einem Christlicheren Stande zu bewegen : Worinnen zugleich bloß gestellt und entdeckt werden die arglistige Verleitungen/ so von diesem Hofe/ seithero den Pyrenäischen Tractaten/ verschiedenen Fürsten und Herren/ geschehen / Marchamont Nedham
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einen suchen Vortheil zu behalten / der ihn / oder rum wenigsten seine

Nachftffen/ in sothanjges Vermögen setzen könte/ daß er in den / von sei-nen Vorfahren anfänglich ersonnen / Stand eines allgemeinen Monar-chen/ aufsteigen/ und über di, Christenheit triumphircn möchte. Zu wel-chem Ende er bereits seine G mra'rn/und andere grosse Officirer erwählt /seine Zeughäuser mit gross/m Überfluß von Wassm versehen / und einengewaltigen Schatz in seine Schatzkästen gefaustet. Allein bis all/s ver,eitelte die einige Hand Rav.stiacs, durch einen gähen und unvermutheteaSchlag in einem Augenblick.

Nach ihm schlug Ludwig der Dreyzehende / des jetzig - regieren-den Königs Vatter / ungeachtet er / wegen einig-innerlicher Zwiespalten /Misverstandnüffen und Kriegen / keine Zeit hatte / den gemachten Ent-wurf seiner Vorfahren / durch sothane Mucht / als sein Vatter ihm an'Waffen und schätzen erworben hatte / weiter zu befördern / seine Augennichts desto weniger auch darauf: Und weil der Cardinal kickest, ne-benst den übrigen Bedienten / fände / daß das Haus Oesterreich leichtlichgankTeutschland unter seinen Gehorsam bringen möchte/ auch/ nachglücklich erhaltener Pragischec Schlacht / in gutem Stande war/ eine all-gemeine Monarchie zu erwerben/ und folglich der Cron Franckreich dieBraut /um welche es so lange (wiewolnoch bisclsto vergeblich) geduhlethatte / ;u emsühren/ eiferten sie mir aller möglichen Eilfertigkeit/ die inner-liche Zerrüttungen zu endigen. Als sie nun die innerliche Ruhe hakten /und von unterschiedenen Fürsten/ um Hülst und Beschirmung wider dasHaus Oesterreich / ersucht und angeruffen wurden / freueten sie sich fosicher schönen Gelegenheit nicht wenig; bedachten sich daher sehr eilfertig/und suchten / wie sie / unter dem Schein den schwachen Fürsten zu helffen/endlich Gelegenheit bekommen möchten / deren vornehmste Güter mit ih-nen zu theilen / und durch solches Mittel ihre eigene Macht weiter auszu-breiten : Und auf gleiche Weise machten sie ihnen neue Provintzen undStädte in Spanien / Italien/Teutschland und den Niederlanden un-terthänig/ also daß die Fürsten ihme letztlich noch weniger zutrauen be-gunten/als sie vormals dem Hause Oesterreich gethan hatten; Auch/ftr-ners Unheil m vermeiden / sich entschlossen/ lieber mit ihrem empfangenenVerlust in Ruhe m sitzen/ als ihren Frantzösischcn Bündnüssen / vielleichtmit künfftigen grössten Schaden/ langer zu trauen: Woraus die grosse/sich 1648. in einem gemeinen Frieden endigende / Handlung entstünde.

Allhier wolle mir vergünstige Leser/ebe wir weiter fortschreiten/ver-gönnen einen Neben - oder Austritt zu thun/ und einige wenige hieher die-nende Aufmerckungm ru beobachten / nrmlich: Vor»