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Christianissimus Christianandus, Oder Eines Englischen Patrioten wolgegründete Beweg-Ursachen/ Durch was Mittel/ und auf was Art und Weise/ Franckreich zu einem Christlicheren Stande zu bewegen : Worinnen zugleich bloß gestellt und entdeckt werden die arglistige Verleitungen/ so von diesem Hofe/ seithero den Pyrenäischen Tractaten/ verschiedenen Fürsten und Herren/ geschehen / Marchamont Nedham
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Ist nun diesem also / so hoffe ich / niemand werde kaugnen können)daß dieser Krieg / wider alle Regeln der Gerechkigkeit und Kriegsgewon.heil/angefangen worden sey. Und ist alles/was die Frantzosen/ öderemander für sie / und zu ihrer Entschuldigung sagen können / daß sie geborenseyn/aller Welt Ruhe/ zu ihrer eignen Erhaltung zuHaus/nohtzwäng-Ijch zu zerstören; dann im Fall keine ausländische Kriege für sie ersonnenwürden / zur Erhalt - und Übung ihres jungen Adels / und zwar auf Un-kosten ihrer Machbaren / so solte gewißlich / sie zu unterhakten/ Frankreichallein zu kurtz Wessen. Dann in Warheit dieser Nation angeborne eig-ne Art ist/ daß sie unmöglich lange im Friede leben können. Gestalten sieso hitzig von Natur/daß dis Feuer nohtwendig Nahrung haben muß;unddafern sie einigen nicht ausserhalb Reichs gegeben würde/sie sollensolche zu Haus auf wunderbare Weise suchen.

Dieser angebornen Neigung dienet sehr wol beyzufügen die Gewon-heit ihrer meisten Proviutzen / und die sonderbare Gerechtigkeit ihrer edlenGeschlechte; in dem sie dem äitsten Sohne so viel geben/ daß den jüngernfast nichts gelassen wird/ dann ihr Fleiß und das Schwerdt. Und weilsie sich/ der Nahrung halber / wenig aufs Studiren legen / und ihre Acht-hattest nicht zulässt/ Nahrung - gewinnende Handwercke zu erlernen / istihnen nichts gelassen/dann die aesetzlicheKriegS-und allgemeine Raube,reyen auszuüben/um sich selbst für Mangel und Armut zu schützen. Wor-aus dann kommt/ daß ihr Königreich sich immer angefüllt befindet / miteiner muffigen/ leichtfertigen Jugend/ so bereit alles anzugehen/ und/nachihm Achthattest/ auf wessen Kosten es auch sey / Dienst zu suchen. DieFreyheit/ so sie vor diesen hatten / und in der schändlichen Gewonheit / desDuel-Gefechts/gebrauchten/ist ihnen nun/durch heilsame Gebott undVerordnungen ihres KönigS / benommen. Also daß /im Fall ihre lvii-nillri keine ausländische Lufft fänden / worbey ihre Mützen schmauchenmöchten / die Flamm unfehlbar in ihren eignen Jngeweiden auebrc-chen solte.

Nebmst dem / gleichwie die grösten Einkommen der Krön Franck-keich aus des VolckS Beutel gehoben werden; also kan man die Lon-trlbutionen in Friedenszeiten nicht einfordern/ daß es nicht ein grossesMisvergnügen unter der Menge geben solte; dahero jederzeit vonnöhten/den flüchtigen Haussen mit dem Rauch einiger Eroberung zu unterhal-ten ; weswegen sie sich hochzurühmrn wissen; ungeachtet sie (die armeCreatoren) aus derBestrickung ihrer Nachbarn grossen Vortheil nichtgewiMn/daimdaß sie mehr Wt-Sclaven bekomm/ihre eigrieFeM desto

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