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Marschall Turenne / verschiedene Truppen geworben / und mit Waffen/
und Kriegs - Nohtdurfften in Portugal übergeführt; gleich als ob Tu,renne sich erkühnen börsten/ solches ohneVorbewust und Bewilligungder vornehmsten Emittern zu thun. Und als man / auf SpanischerSeiten/durch einen Gesandten/darüber klagte/erwiesen sie ihm/ diese W,ge Finde/daß sie ihre offene Order an die Oouverneurs ihrer Häfen ga-ben/und/vermittelst deren/ihnen im Schein ernstlich gebotten/nicht zuverstatten / daß Soldaten/ Waffen / oder etwas anders dergleichen/ nachPortugal übergeschifft würde. Allein diese Oouverneurs wüsten besser/tvaS für verdeckte LeHionm sie hatten/ sahen derohalben durch die Fin-ger / und liessen alles hindurch psMren. Endlich aber thaten sie diesenHandel öffentlich/ und trauen / unangchhen des Bundes / den sie mitSpanien hatten/mit Portugal / wider alle desselben Feinde/ in einenOffentiv-Bund / worinne sich die Frantzosen so wol versehen hatten / daßman ihnen/ vermög ihres Vergleichs-alle Seehäfen/ die sie von Spanienertzbern wurden/ einzulieffem gehalten seyn solte.
Die Warheit hiervon erhellte nicht allein mit der That / sondern esward auch mit Briefen bezeugt/welche durch die Spanische Limitieraufgefangen wurden /tvorinyen enthalten/ daß nachdem zwischen beydenKronen gemachten Frieden / Franckrcich den Portuqalesischen Krieg ge-hegt/und sie verhindert hatte; die von Spanien ihnen offsrirte vorthchligeconäitionen anzunehmen; indem er ihnen Hoffnung gemacht/ i^nen mächtige Hülste zu thun/nicht älleinzu ihrer Beschirmung / sondernauch versprochen / einen Okksnüv-Krieg mitten in das Königreich Spa-nien zu führen Unter diesen Briefen waren viel geschrieben von demFrantzSsischen iUimüer, dem Herrn 6e t.ionne,unS oemErtz-Bischofsvon Ambrun/ an den Herrn von Schomberg/ welches ein gnugsamer Br«weiß / daß sie in geheim diesen gantzen Krieg / nach wie zuvor / unterhaltenund fortgeführet halfen. Und/um solchen zu continuiren/ kam der Her-tzog von ße-, ukort, als bekand ist/ im Jahr 16 ?r. mit seiner gantzen Flöt,te/aufderPortngalesischen Käst an/ alldq er einen Theil des Sommerszubrachte / um zu versuchen/ oh er sie mit Proviant und KmgSnohldurff»ten/ woran die Portugiesen grossen Mangel litten / versorgen tönte. Unddis alles gef chahe zu derZeit/ da sie der Krön Spanien die Bemittlungzu einem Vertrag mit Portugal anbotten; da sie doch nicht vergaffen/einen ihrer vornehmsten iMnistrsn/ nemlich Liousteur Colberten / ver,schieden« mal dahin zu schicken / der die Portugiesen anmuthen muste/ineinen genauer nBund mit ihnen LUtretten/dgrneben/dtroKsnsiv-Alliantz
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