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Helvetius, oder Anekdoten und Nachrichten zur Geschichte dieses grossen Mannes : in Briefen mit erläuternden Zusätzen und Beylagen / Von Carl Benj. Lengnich
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An Herrn D. G. K.

bigkeit Ludwigs XIV. so herrlich heraus-streicht, und beroicam libörahratem, incom-^ai-abäem benignitatem, kummamgue muni,chcentism nennt.

Ob König Johann der Dritte von po-len mehr oder weniger freygebig gegen ihn ge-wesen sey, muß ich jezt noch unausgemacht las-sen. Vorläufig kann ich indessen, nach Lha-ririi und KZlers Zeugnissen, (wiewohl beydegelten eigentlich nur für eins) in ihren Erzäh-lungen von: Hcvelio, berichten, daß dieserKönig »ihm unterschiedliche Merkmale seiner be-sondern Königlichen Gnade habe spüren lassen.,.Eben so wenig mag ich mir auch Mühe geben,in der vorhin erwähnten Briefsammlung meh-rere Spuren der Freygebigkeit andrer vorneh-men Personen aufzusuchen. Vielleicht liessensich noch einige entdecken. Aber es fehlt mir anZeit dazu, und bedarf auch meines Erachlenskeiner wettern Beweise

Daß Hevelius (wie Ew.W"* in der Fort-setzung Ihres Schreibens sehr richtig erinnern)ein grosser Mann gewesen, und geblieben wäre,wenn er auch gar kein Latein gekonnt hättewer wollte daran wohl zweifeln? Auch wardavon nicht die Frage, ob sein lateinischer Stilvielleicht einer fremden Politur bedurft habe?Gern räum' ich dieß letztere ein. Professor Ti-tius mag die Hevelischen Werke, ehe sie derPresse übergeben wurden, durchgesehn, undwo es nöthig war, zuweilen den Ausdruck ver-bessert haben. Aber aus der -Handschrift