An Herrn D. G. K.
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Noch ein Umstand die Französische Pensionbetreffend, verdient in Ew. W** Briefen eineErläuterung. Da Hevelius sie zum erstenmalr66z. empfieng, hatte er dem Könige vonFrankrerch noch keins seiner gelehrten Werkebedient, sondern blos seine bis dahin gedruck-ten Schriften zum Geschenk' übersandt, unterdenen die Selenographie damals das stärksteund wichtigste war. Dem Minister Loibercdedicirte er zuerst «66^ seinen t'roärnmum (lo-meticum und darauf > 668 dem Könige selbstdie Lomerograpdre. Mithin sind beyde Zu-eignungsschriften Folgen der Pension.
Ich bin nun einmal dafür, daß unser He-Velins Pensionen und Geschenke von grossenHerren erhalten, und daß ihm die Gnade der-selben zur Ehre gereicht. Also kann ich's schonnicht verschweigen, daß er auch von König Carldem Andern in England beschenkt wordenist. Das bezeugt einer seiner Vertrauten un-Busenfreunde, der'S wohl wissen konnte, derRathsherr Schmieden, in dem ihm errichtetenEhrengedächrniß, öffentlich nach seinem Tode.,/IHium maximorum liegum, lchloniae, 6al-ÜL6, — congiariL — meritus,»
heißt es dort von Hevelio; und diese onngisriL(Beweise der Freygebigkeit) werden sorgfältigvon der minder thätigen Gnade und Liebe ande-rer Fürsten, mit ausdrücklichen Worten unter-schieden, können auch, was den Aönig vonEngland betrift, nicht so ganz unbedeutendgewesen seyn, da dieser in Rücksicht auf
seine