42 Fünftel' Brief.
feine Schlüssel zum Museo zurückzulassen bewog,(wiewohl man das aus Vorsicht, auch ohneAhndung, in ähnlichen Fallen wohl thut) magzu dem ganzen ausgesprengten Gerüchte vomVorherwiffen des Brandes, Gelegenheit gege-ben haben.
Daß Hevelms von der messrr'a-
n'cr gar nichts gehalten, sondern vielmehr eil»Feind derselben gewesen sey, versichern sein Lei-chei.redner Barth, und Geyler sein Biograph,ausdrücklich. Mit Recht beruft der letztere sichauf des frommen Mannes eigene Schriften,und verlangt, daß man ihn darnach beurtheilenjoll. *) Ich bin seinem Rath', um mich davonzu überzeugen, gefolgt, und chab's gefunden,daß man Hevelio offenbar zu nahe tritt, wennman die Astrologie, als eine seinem Jahrhun-'dert leicht zu verzeihende Schwachheit ihm an-rechnet, ober wohl gar erzählt, daß er selbstseinen Töchtern die Nativität gestellt habe. **)
Statt
*) Barth sagt unter andern von ihm: «Unserkluger -Hcoelins wußte gar wohl, daß — es- ihm gar nicht zugelassen sey, in die innernKammern der Allwissenheit Gottes vorwitzighinein zu sehen. Darum gieng Er, so weitIhn Gottes Wort leitete, gedachte unter an-dern, 8aplens llomiimbitur Xtiris — und fnhrwohl dabey.«
**) Um so viel mehr mußte mjch's bestürzen, dießVorgeben im Jahr 1779. (im I. Th. der Rei-sen des Herrn Bernoulli x>. 240. 41. neu auf.gelegt zu lesen. Zwar hat sich der Verfasserjenes Auffazes darüber so gegen mich erklärt,
daß