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der Stadt Turm.
Schritte mehr in der Breite, alle Häuser sind einander gleich und jedes davon so lang, biseine Querstraße einen Abschnitt macht» Die » 1a l'lace äu Llirue-m angefangenen hohenund schön gewölbten Galerien continuiren in gerader Linie auf beyden Seiten der Straßean den Kaufläden dergestalt, daß man bey dem schlimmsten Wetter mit Lust darunter spazie-ren geht. Vor dem Thore innen der Stadt machen die Häuser ein schönes Amphitheater.Auswärts liest man über dem Thore:
/tmbltnin kärbisAä Triäani ripas UmylioreinLsrolus bänamiei II.
Oum vitam öc KeAnnm clauäeret, iuclroavlt,
^Aari» soanna kajiklstaQnnr kilius rsAiio aäolekceret, auxik,
Viökor täinaäeusDu in Kegnnin iniret, ablolvit.
Adorno- T'rium krincipuin benelicio^ternuin Ulonunaentum Arata Livitas posuit.
^nno KMLUXX.
Es ist in der That diese Straffe ein so prächtiges Werk, daß sie dergleichen Ueberschrift wohlverdienet, und einer elenden Tadelsucht zugeschrieben werden muß, daß ein Spanier beyLesung derselben sich der Spottrede gebrauchet: 'Ires Keys? psra uns puerto; drey Königeoder Prinzen hakten an einem Thore genug zu bauen gehabt.
Man ist Willens vom Schloßplätze bis an die Pforte von Susa eine Straße zu ziehen,welche der küeän ?o ähnlich werden soll. Dieses aber wird vieles Umschmeißen der Häu-ser erfodern, weil itztgedachter Theil der Stadt in Ansehung der engen Straßen und altenHäuser noch der schlechteste ist. Man arbeitet auch wirklich an einem großen Platze, der ei-nem Amphitheater gleichen wird, und an einer neuen Straße vor der Pforte äs 1a Verweisoder äs ta Lour oder äs 1a Viökoire, welches alles eines ist. Die alten Gebäude werdenniedergerissen, und bauen die Eigenthumsherren auf eigene Kosten das innerste der Häuser,wie sie wollen, das äußerste aber nach dem vorgeschriebenen Maaße und Modell, damit allesseine in die Augen fallende Gleichheit habe. Wollen oder können die Eigeiithumsherrennicht bauen, so kauft ihnen der Visaire (oder Lieutenant der Policey) im Namen der Stadtihr Haus und den Platz ab, wie solche unparteyisch geschätzt werden. Weil auf diese Artdas Publicum oder die Stadt am meisten trägt und entgelten muß: so machet der König dieSache vorher mir den Vorstehern derselben aus.
Hinter dem königlichen Schlosse auf der Seite der Kirche äs 8. /sän wird an einemgroßen Platze gearbeitet. Der daselbst gelegene alte herzogliche Pallast kömmt ganz weg;die Kirche soll auch an einen andern Ort und in die Mitte des Platzes versetzt werden: undweil alsdann die Hofkapelle oder !-i Lliepelle äu 8.8uaire, zu klein seyn wird, soll sie unge-achtet der großen Geldsummen, welche sie gekostet hat, abgenommen und größer gebauetwerden.
Die schönsten Gebäude in der Stadt sind 1e ?a1ai8 äu Lomte kaelsne, so fünfzig tau-send Louis d'or gekostet hat, äu Loints äs 6ouarene a 1a place Laroline, äu käarguis äsOraneri, 1o Lollege der 8enrin3ire äes Gestüte!., 1'Iiolpital äs 8. sean, le kalsir äs La-rignan, welchen P. Guarini (der auch die Venerie zu ändern angefangen) angegeben hat,vieler andern zu geschweigen, die um die ?orte äs 8uie und in der Gegend der klsce Laroline
Ee z stehen
Jnscriptionan der korke
äu kö.
KünftigeVeränderun-gen derStadt.
Pallaste derStadt.