nach Genua.
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men, zeiget auch das Wort Vunum oder Dünnen, als welches nicht nur in der alten galli-schen Sprache F), sondern auch in den Niederlanden und dem nördlichen Theile von Deutsch-land noch bis diese Stunde einen Berg oder Hügel andeutet ^>), vom n-E-ro aber zu ver-schiedenen malen als ein dlomen proprimn gebrauchet wird r). Auf gleiche Art ist der al-len Wäldern gemeine alte deutsche Namen Arten, Harten, Harz, nicht nur dem hercyni-schen und etlichen andern Wäldern gleichsam eigen geworden, sondern man hat auch dieOe-Uii ^räoiliam oder ^rciueiunn, deren die alten Scribenten und Jnscriptionen gedenken,daraus gemacht (*).
Genua hat eine der unbequemsten, dabey aber schönsten Lagen von allen italienischenStädten, und fällt solche am besten in die Augen, wenn man eine Vierthelstunde weit indie See hinaus fährt, da sich dann ihre trefflichen und gegen den Berg hinauf angelegtenGebäude, die ihr den Namen von Luperba erworben, als ein Amphitheater darstellen.Diese Ungleichheit des Bodens aber nebst den engen Straßen machet, daß man sich inner-halb der Stadt keiner Kutschen bedienen kann, sondern fast jedermann zu Fuße geht, aus-genommen daß die vornehmen Damen sich der Tragsessel bedienen, und etwan hie und daeine Karriole zum Vorscheine kömmt. An der Enge der Straßen soll der wenige Raum,welchen, die Stadt in der untern Ebene einnimmt, Ursache seyn, wozu man eine andere Ab-sicht füget, nämlich, daß durch die sehr hohen Häuser und schmalen Gassen die brennendeHitze des Sommers mehr einzudringen verhindert und dadurch die Gesundheit des Ortes be-fördert würde ä). Das Pflaster der Straßen ist sehr gut und an vielen Orten von Quader-steinen. Der Mangel der Kutschen und des vielfältigen Fuhrwerkes trägt kein geringes zurReinlichkeit der Gassen bey, wozu noch kömmt, daß man wegen des unfruchtbaren Grun-des und Bodens, wie auch wegen Abgang der nöthigen Dünge, den ß v. Koch der Pferdeund Maulesel aufs sorgfältigste zusammen suchet und aufhebt. Was nach dem Vorgebenetlicher morgenländischen Neisebeschreibungen die Araber bey denen Kameelen, welche unterden nach Mekka gehenden Karavanen gewesen, aus Aberglauben beobachten, das thun hierbey andern Thieren die armen Leute aus Eigennütze, und sammeln sie alles auf den Straßengar sauber zusammen, welches man vornehmlich in der Vorstadt kietro cl'arena leicht be-merken kann, als woselbst die breiten Straßen den Gebrauch von allerley Fuhrwerke ver-statten.
Die Häuser haben meistentheils platte Dächer oder wenigstens eine Galerie, welche
Qq z ver-
(*) Nichts ist begreiflicher als die Unwissen-heit der Römer in Beschreibung des deutschenGötzendienstes- Oerm. c. 4z, und
NlM l. II, c. 84 ist noch so ehrlich, daß er selbstbekennet, er habe sich einer römischen Auslegungbedienet. Und wie öfters ist es nicht nöthig,daß man an seine interpretstionem romsngm ge-denket, wenn man sich nicht Muthwilliger Weisein ein Labyrinth verwickeln will. Auf die Grie-chen können wir uns noch weniger verlassen.
mrsreic:. exeK. 6 crm. I.I, c. 6 : Vt cieuiuin remcomponsm, tlrseci, giii non in dermsnicis regin-nibus verlsbsntur, niiiil clgborsverunt, c^uoctmemoris cliKMim eüc potuillet: nlliil cniiu niil
tuminom ißnorrmtism sibi iptis bsbuerunt obvism.
ä) Diese Absicht hatten auch die alten Rö-mer, und waren deswegen viele nicht zufrieden,daß Nero nach dem großen Brande der StadtRom die ehemaligen Anstalten änderte und be-fahl,dieHauser inskünstige weder so hoch, als vor-her geschehen, noch aneinander aufgemeinsihast-liche Mauerwande zu bauen. ? -ec: 1 rvs schreibtdeswegen ^nnsl. XV, c. 4Z: r-Me/r 4«/
L?
vunlun.
Oes ^rcloin»
Lage derStadt Ge-nua.
Enge
Straßen.
Nutzen der-selben.
Reinlichkeit.Sammlungdes Koches-
Garten aufden Hauserm