Band 
[Erste Abtheilung.]
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ihrem Oberhaupte dein Pabste, rc.

allezeit dabey die geistliche Brüderschaft von Philippo Neri. Es entziehen sich auch Kar-dinale nicht solcher geistlichen Wanderschaft, gebrauchen sich aber dabey zu verschiedenen mal-len ihrer Kutschen. Vor fünf Jahren zählte man bey solcher Prcceßion bey zwölftausendMenschen, in diesem Jahre aber nur fünftausend. Unterwegens werden ihnen Mittags inder Viü-l blatten Wein, Brodt, Aepfel, Eyer rc. umsonst gereichet.

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Acht und vierzigstes Schreiben.

Von der Luft und Lebensart zu Rom. Von des Prätendenten

Person und Hofstaate rc.

Mein Herr!

^-»ie Stadt Rom hat von den alten Galliern, Wandalen, Herulern, Ost - und Westgothen,^ » wie auch von den deutschen Truppen, sonderlich im Jahre 1527 unter Karln von Bour-bon, so vieles erlitten, daß man sieben Hauptverstörungen derselben rechnet. Dahinzielet der Verfasser der satirischen Grabschrift Benedicts des dreyzehnten:

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Uiposti in guesto AvslloI.'Ostä cl'un kiaticsllo,klü cli'amgtore cli 8antikrotettore ste ?arbantiker Opera cli stua monoI.'ottavo laceo 61 Lenevcntano.

Andere rechnen zwölf Verwüstungen der Stadt. Dieses ist gewiß, daß dadurch ihreLage und Boden sich sehr verändern müssen. Man hat itzt Mühe, die sieben alten Bergevon Rom recht zu unterscheiden, weil durch die ruäera vieler Häuser und Straßen die nie-drigen Plätze hie und da ausgefüllet sind, und man bisweilen kaum merket, daß man ehe-malige Höhen zu steigen habe. Man weis aus dem Alterthume, daß von der Straße drey-zehn Stufen hinauf zu steigen waren, wenn man in dieRotonda gehen wollte; heut zu Tageist der ganze Platz von einerley Höhe mit dem Fußboden der Kirche. Die Oolumna Dra-janl liegt mit ihren Jnscriptionen und Fußgesimsen viel niedriger als der angranzende Platz,daher man den Graben herum mit einer Mauer einfassen müssen, damit das unterste derSeule nicht gänzlich verschüttet werde. Man gräbt noch öfters tief unter den itztstehendenHäusern überbliebene Seulen, Statuen und Fundamente von alten Gebäuden aus, ja an et-lichen Orten kömmt man nicht eher, als nach einer Tiefe von etlichen und zwanzig bis dreyßigFuß, auf das Pflaster der alten Stadt. Daß dieses eine große Veränderung auch in der ge-sunden Luft des Ortes verursachet habe, ist leicht zu erachten.

Die kostbaren Cloake und Kanäle, wodurch die Unreinigkeiten der Stadt vorzeitenin die Lloacam innximain geleitet wurden, haben zwar noch häufige Oeffnungen, wodurchdiese Unreinigkeiten und das Wasser einlaufen kann; allein die meisten AuSgänge sind ver-stopfet, ja selbst die Lloaoa msxima in schlechtem Stande. Hiedurch muß nothwendig

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Sieben Zer-störungen derStadt.

Verände-rung desBodens.

Verände-rung der ge-sunden Luft.

Warum dasheutige Romungesund.