Band 
[Erste Abtheilung.]
Seite
458
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Agua ksuü-

Ug,

8. kietroUontorio,

458 XI.VHI. Brief. Von der Luft und Lebensart

würdigen Regierung des Pabsteö Sixtus des fünften Ehre macht. Er wendete daran übereine Million Scudi und von dem Namen, welchen er als Mönch geführet hatte, ehe er denpäbstllchen Thron bestieg, wird sie II Lonäotto llell' Lgua bolice genennet. Sie ergießtsich in Rom durch die konwim äi lermiuo, welches ansehnliche Werk Sixtus der fünftedurch den Lavaliero Ooniciüco koukana aufführen lasten. Es besteht solches aus dreyenArkaden, die auf vier korinthischen Seulen ruhen, und durch drey große Qeffnungen dasMaster ausschütten. Ueber der mittelsten steht die schöne Statue Mosis, wie er den Fel-sen mit seinem Stäbe schlägt; in einem b-w-i-ellef der andern Abtheilung führt Aaron dasVolk zum Brunnen, der in der Wüste wunderbarer Weise entsprungen war; und in derdritten ist die Geschichte, wie Gideon beym Master seine Soldaten aussuchet, vorgestellt.Unten herum stehen vier Löwen, davon die zween weiße marmorne durch Flaminius Vaccaverfertigt, die zween andere aber von orientalischem Granite aus dem damals entdecktenTempel Lerachchs hieher gebracht worden sind. Alle vier Löwen speyen Master von sich.Am kromistüclo liest man folgende Überschrift:

8ixtu8 (chlnttiL komi/ex Xlax. ?iceiM8ex aAro Lolumnw via krscneklinsLirMrorlum multar. colleökioneVenaruin c/uälu linuolo a receptgculoXlill. XX. a Oapite XXII. aclcluxit,b'elicemgue cle nomiue ante ?ont.

Oixit. Loc^it ?ont. tän. I. ablolvit III.

XMUXXXVIII. ^

Der Namen der Montana lli Dermine kömmtvon dem nahe gelkgenon alten Mauerwer-ke der Bader oder Ibermarum Olocletiani. '

^gua kauliua, so den Namen ihrem Erneuernd k-e/Iaumtori dem Pabsie Paulusdem fünften zu danken hat, theilt sich in zweene Häuptcanäle, davon der eine auf den BergJaniculuS, der andere nach St. Peter in: Vatican und das übrige daselbst liegende Quar-tier geht. Sie kömmt von dreyßig Meilen her, und ergießt sich hauptsächlich durch dieFontaine hinter der Kirche von St. Pietro Montorio' wo der Berg JaniculuS am höch-sten ist ^). Das kostbare Portal haben Fontana undMadernoMgcgeben. Unter den fünfQeffnungen sind drey so wasserreich, daß sie als Bäche anzusehen, und im Stande sind, dreyMühlen zu treiben. Die Ueberschrift ist:

kaulus (chunkus kontikex Xlax.

Hguam in^bro kraccianenliLaluberriinis e ?ontlbu8 colloälamVeterioribus tUlietin« äuplibus

Kellitutis novisgue AclärtisXXX. ab milliario lluxit Q. X1QLXII.

koM. /in Zeptimo.

Der Pabst Alexander der achte hat im Jahre 1690 diesen Brunnen und den umlie-genden PlaH mit neuen Zierrathen versehen, und verdienet solcher betrachtet zu werden,

soll-

H) Isniculus wurde vorzeiten auch ^.Iirelius aus fand. Heute zu Jage hat man den Namengenennet, entweder von der nahen ?orta ^ureiig, in UontoUo verwandelt,oder dem goldfarbigen Sande, welchen man dar-