Band 
[Erste Abtheilung.]
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§oo XI.IX. Brief. Relation voll den geistlichen Gebäuden,

ist, daß solcher niemals Künstlern zu Theile worden, und Arpi'no von Heinrich dem viertennur mit dem Orden St. Michaelis beehret worden, welches auch aus folgender Grabschrifterscheint:

V. 0. Xl.

^olepbo Lselgri ArpiuatiLguiti 8. Xlicbgeli8

tzui siuiumiz konti6cibu8 öc I<eAll»iz carusVltL liueis gäls: IguäabiliterVirtuteiu in le

I^neir vero plclurs: eleA-rmiaui natuiL oiuueiuIn tabuÜ8 acl iniraculnin exprellttKomaiu^ue Iharso kelieiu8 colore guaur cruoreDocuit puAuare rurllr8Vincere gtgus in Oapitolio triuiupbare.

Xlerenki tropbseum Ie6 morientiDorotliea XlaA^i eju8 conjuxPutins, Üeruaräiuus, klavins,k'ilii meerentilliiuiInmnlum

klic in llakilica I^gleranenllkostieiunt

Vixic annos L.XXII. meust. IV.

Obiit snn. täl. X1OLXI..

Der Fußboden der Kirche ist schön eingelegt, und hat man dazu hie und da großerunde Stücke von Porphyr genommen. Sowohl hier als in St. Peter sind nach dem Un-terschiede der Völker und Sprachen verschiedene Beichtstühle gebauet, und kann man ausder Ueberschrift sehen, wo jeder einen Beichtvater, der seine Sprache versteht, antreffenkann. Die Decke ist nicht gewölbet, aber gut verguldet. Jnnocentius der zehnte hat vie-les zur Zierde dieser Kirche beygetragen, daher man sein GeschlechtSwapen, nämlich eine Tau-be, sowohl hier, als in der St. Peterskirche an vielen Orten zu Gesichte bekömmt. WeilStstug kffue- sich ^ch Heinrich der vierte von Frankreich sonderbar freygebig gegen diese Kirche erwiesen,^bs^es' ihr zu vielen in seinem Königreiche vorher verlohrnen Einkünften wieder geholfen,vierter/in ^ hat ihm das Capitel zur Dankbarkeit eine Äatuam c^ueklrem von brouxo aufrichten las-Frankrcich. lem Sie steht in der von Sixtus dem fünften gebaueten Galerie, und ist mit einem eiser-nen Gitterwerke umgeben, um alle Beschädigung und Verstümmlung zu verhüten, welcheihr ehedem bey etlichen Gelegenheiten, wenn der päbstliche Stuhl mit Frankreich nicht wohlstund, vom gemeinen Volke angedrohet und zu fürchten war. Das Modell dazu hat einLothringer, Namens Nik. Cordier verfertiget, und die Unterschrift ist folgende:

Paulo V. Pont. Xlax. blenrico IV. krancorum öc blavarrorum XeAl LbrillirmiN-mo, ?ietato alteri (üloäevseo, varietate preelioeum Larolo XI-i^uo, aiuplitlcüuäo 8tu-äio XeliAiouis Lauälo luiilovieo, ^eueeiz propaAatori, liatuanr Iianc seneam 8acro-lauäksc I.ateraneuii8 Valilicre Lapitrilum 6c Lauouici Arati auiiui tuouumeutum col-locanäum curarunt, Larolo cle Xeukville XcAio Oralore. täuuo XII)L VIII.

Eine