Band 
[Erste Abtheilung.]
Seite
515
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und pabstlichen Pallasien in Rom. zrz

'In boc templc» Slllem Angsiorum Idegin« läoroXlonumentuni ftbi vivens z^okuitXnno 1) LLIV.

Dieses Monument soll sechszehnhundert 8cuäi Kon^ni gekostet haben. Carls Maratti warsowohl wegen seiner Maserkunst als wegen seiner schönen Tochter berühmt: und da der PabstClemens der eilfte dieses Haus öfters besuchte, so mußte er leiden, daß pasquimis auf ver-schiedene Art seine Gedanken dahin erklärte, daß solches mehr wegen der Tochter, als ausLiebe zu den Gemälden des Vaters geschehe. Eben dieser Pabst wurde beschuldiget, daß ermit seiner Schwägerinn, des Don HoratiuS Frau, in allzu vertraulicher Bekanntschaft ge-standen.

Quer über dem Fußboden der Kirche ist unter Clemens dem eklften durch die Sorgeund Aufsicht Bianchini eine I-ilieL meriäionglib von schwarzem Marmor, der in dergleichenweißen Stein eingefasset ist, gezogen worden mit denen dazu gehörigen Zeichen des Loäiac»und andern Figuren. Die Stralen, so den Lauf der Sonnen bemerken, falle» durch ei«Löchlein eines kleinen Fensters hinein.

Jhtgedachte Kirche gehöret den Karthäusern, welche ein schönes und weitläuftige«daran gelegenes Kloster bewohnen.

8. Xl-nia äcll' Lnima mit dem dabey gelegenen Hospitale gehört der deutschen Nation,und kann man solches aus der Menge der darinnen begrabenen Landsleute genugsam abneh-men , unter welchen der Pabst Hadrian der sechste den obersten Platz verdienet. Sein Mo-nument ist schön, und liest man daran folgende Schrift:

blaclriano VI. I'ont. Xlax. ex Irrijeölo inligni inler. 6erm. Ilrbe()nl cium rerum Imnianarmn moxims avcrlatur l^IenöoreniVlkro s IXaceribus ob incomparabilein lscrar. clilcipüu. lcismiiamXc propc: clivinain callilluni ünimi inocler,Ninne>nLarolo V. L«s. Aug. kiTceptor, Lcoles. Oertusenft Xntilier8iwl-i 8enatus kritribuz LoI1eA?>, bülftaniarnln Xegnis ki-selerI^eipublic-e äenigue Lbrift. oivinitu» kontis. ablens aälcltnrVix. ann. bXlll. Xlon. VI. O. XIII.

Oecellit XVIII. lvl^. Oct. on. a p-artn Vir^. XlOXXIIl. ?ont. sui anno II.

XVilbeiinus Lnclrenvoirt illius benignitate öe gustÜLÜs I. I . 8.

?anli?resb. Larä. Oertulen lädsnäum cur.kro ciolor, gMntuin reiset in guse tem^oraVel Optiini cujnsgne veetns insläat.

Der?. 1,/riivn irret, wenn er T'om. I äs 8ori^>t. üccleli zi. 415 vorgiebt, an dem Grabedieses Pabstes in der Kirche 8. Xlaeis äe!I'Xni>o-i wären folgende Worte zu lesen, welche.Hadrian der sechste selbst auf seinen Sarg zu setzen befohlen habe:

xärirmus VI. Inc fttns oft, gui nibil ftbi inselicinL in vits chlxit, gnam guoännpergret.

Aus dem Ende der Lebensbeschreibung, welche Paul Iovius von ihm verfertiget hat, istzu schließen, daß diese Schrift nur auf dem Sarge gestanden, worinnen besagter Pabst gele-gen, so lange er noch in der St. Peterskirche, bis das rechte Grabmonument fertig worden,geruhet. Und weil in solchem Falle die Leichname der Päbste in einen dreyfachen Sarg

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8. XlsrtL äcli'

GrabmMHadriansdes sechste«.