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I.I. Brief. Fortgesetzte Nachricht
Gefäß aus
rmmidischen
Marmor.
Vorgaterie
nicht ohne Erstaunung angesehen werden können. Die Dicke von den meisten hat im Dia-meter beynahe fünf, und im Umfange fünfzehn Fuß, die Höhe hält sieben und dreyßig Fußohne Lall und Lbapiteaux, und jede besteht aus einem einzigen Stücke. Der Eingang indie Kirche ist gleichfalls mit den Pfeilern und dem Architrave in ein einziges Stück vonAlarmore Akricano oder Lranito eingehauen, so vierzig Schuhe hoch und beynahe zwanzigbreit ist. Linker Hand, wenn man hineintritt, steht in diesem ?ortteu ein großes Gefäß vonAlarmo büuniäico antico oder Porphyr, welches nach etlicher Meynung in den benachbar-ten Bädem Agrippä, oder wie andere wollen, zum Grabe dieses Agrippa gedienet hat. DieGalerie ist zwanzig römische Fuß lang, und zwölf breit. Diejenigen, so das kgmbeon in
von Agrippa ältere als August! Zeiten sehen, können dieses doch nicht leugnen, daß man diese I'rociu-gevauet. ,num, wie Virruvius dergleichen Werke nennet, Agrippä, einem Sohne Lucii, als er zumdrittenmal Consul war, zu danken habe. Daher liest man auch über dem Architrave deräußersten kHam mit großen Buchstaben:
lVl. Agrippa T. ?. Loul. tertium kecit.und darunter in kleinerer Schrift:
Imp. Lses js, 8eptimius. Leverns. kius. ?ertiirsx.
Arabie. AciiabeniL.
kartbiLue. ?ont. Xlax. Drib. pst. XI. Los III. k. ?. ?rocc>s. öcIm. L«s. AI. Aureliuki. Antouinus. ?ius. kelix. Aug.
Irib. potell. V. Los. Lttocos.kantbeum. vetuügte. corrnptum. cnm. onrni.
cultu. reliituerrmt.
DlS meldet im drey und fünfzigsten Buche feiner Historie, daß Agrippa das kautbdumvollendet, und aus seinem sechs und sechzigsten Buche sieht man, daß als es unter Tito durchFeuer, so aus der Erde hervorgebrochen, Schaden gelitten, Domitianuö dasselbe wiederher-gestellet habe. Nach dem Berichte des Lbrcmici rvsesn brannte das kamlieon abermalsim dreyzehnten Jahre der Regierung Trajans vom Blitze ab, und Hadrian erneuerte es wie-der , wie Gpartianus in des letztgedachten Kaisers Leben meldet. Von solcher Zeit an mußes nun aufs neue ruiniret worden seyn, oder L. Leptümus 8sven>8 und Xl. Aurelius Amom-nus find nicht die einzigen, welche sich der Ehre seiner Wiederherstellung zu rühmen hatten.Imitation Es ist kein Zweifel, daß sacgue« le Xlercier, der Baumeister der Sorbonne dieses
an der Kirche sich Modell vorgeseht, als er gemeldtes Gebäude zu Paris aufgeführet, an
m ruParis" welchem jedoch nur zehn Seulen zu zählen sind, die, wo sie allein stehen, groß genug sind,' ' bey den römischen aber als Zwärge bey Riesen scheinen würden. An dem veesü^lo der
Sorbonne hat man einige mehrere Zierrathen gemacht, und gereichet ihm zum großen Vor-theil, daß es auf einer Höhe von fünfzehn Tritten errichtet worden.
Neuerer Na« Bonifaciuö der vierte hat die Xotoncia im Jahre 607 in eine christliche Kirche ver-wandelt (*), und zu Erweckung mehrerer Andacht aus verschiedenen Kirchhöfen der Stadt^ ^ ' Rom
ixre«.
(ch Bey der Ausrottung des Heidenthumshat es zweifelhaft geschienen, ob man die heidni-schen Tempel in christliche Kirchen verwandeln,oder dieselben gänzlich zerstören solle. Das letz-tere befiehlt Lonril. Hfricgn. sp. kicrnoxvzieocl. cgn. vct. eccl. rom. p. i;o. Das erste 'billigetAugustinus ep. 47, aä kublicol. Oper. 'l'oiu. iss
p. IN: (yliuw templg, itlols L luei in konoreinveri Oei converttintur, boc cle illi8 6t, guocl äeboininibus, ginnn ex tscrileßis L inipiis in verainreilAionein convertnntur. Auch dem PabsteGregorius demgrosien hat das erste billig ge-schienen in cpitt. acl kclellit. sbbgr. Ap.LLv -rA kiü.eecl. 1 . 1 , c. zo : Ouoä fang iciolorum cletiruimi-