Band 
[Zweyte Abtheilung.]
Seite
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nach Neapolis.

Acht italienische Meilen von Mola findet man einen langen verfallenen ^guLäuäium,der zwo Meilen her von der kleinen auf einer angenehmen Höhe untzHinker Hand liegendenStadt Trajetto kam, nebst etlichen Stücken von altem Mauerwerke, welche von der StadtMinturna übrig geblieben sind. Nahe dabey fließt der Garigliano, der voralrers läris ge-nennt wurde, und dem Umio zur Gränze diente. Das Dorf, so auch den Namen Gari-gliano führet, liegt am Flusse, und gehört sowohl als die Einkünfte der allhier angelegten Fähr-de der Familie von Caraffa. Der Verfasser des kürzlich herausgekommenen Werkes Vova-go Ilillorigue ä' Itslie meldet I'. n, x. 196 , daß er über einer Brücke den Garigliano paßi-ret sey; allein es muß ihn entweder sein Gedächtniß sehr betrogen haben, oder (welches ichaus vielen andern Umständen urtheile) er selbst ist niemals in diese Gegenden gekommen; obgleich übrigens das Buch nicht nur vieles, so merkwürdig ist, in sich hält, sondern auch sonstwohl geschrieben und angenehm zu lesen ist. Sobald man über diesen Fluß gelanget, bleibtmanbisCapua in einer fruchtbaren Ebene, und liegt rechter Hand der falernische StrichLandes, der sich ehemals von 8iuuellä bis an den Vulwruuin erstreckte, und wegen seinertrefflichen Weine berühmt war.

^ Linker Hand bey St. Agatha liegt die bischöfliche Stadt Sessa auf einem Berge, undfindet man in ihrer Kirche viele alre mosaische Arbeit, welche aber gegen die neuern Stückegar schlecht aussieht. Es scheint, daß die Verfertiget derselben ihre Schwäche selbst wohlerkannt, und daher für nöthig erachtet haben, jedem Bilde den Namen des Dinges, so da-durch vorgestellet werden soll, en Xloiägne beyzufügen. Eine irrige Nachricht eines gutenFreundes gab Gelegenheit diesen Ort zu besehen, der an sich selbst nicht die Mühe verlohnet,daß ein Reisender deswegen einen Umweg nehme. Vorzeiten war er eine der vornehmstenStädte der Voilcormo, und führte den Namen -^urunca und 8uellä ?ometia.

Eine Vierthelstunde vor Capua lieft man am Wege folgende Inscription eines Monu-ments :

kbil. II. O-ub. reAnante

?er.if. /tlc.il-L Oux zwo .

Xluiiitanr a voteribus -„ na lllice viamlempus ut omnia corruperatLullulit itilieris impe<äimentachgua achVulturnuin cieäuäka, vonte lubllruäloIn publioig cominoclis 6c ornainentisAlliäua coAitatione cnrague äellxus.kl 0 UXVlll.

Garigliano.

Anmerkung

über

ttiü. cl'Itslie.

vinum

lcrnum.

Sessa.

Monumentwegen ver-bessertenWeges.

Vor der Domkirche zu Neu Capua sind etliche große alte Sarge von Marmor zu se- Neu-C<chua>hen, mit wohl erhaltenen bas-reliek-, die Opfer und andere dergleichen Ceremonien vorstellen.

In der Kirche selbst ist ein gutes Gemälde von der Verkündigung Mariä.

Bbbbbz An

tzung derselben nach dem Tode unter die Ergötz- zwungen, aus ihres leiblichen Vaters, des Cuni-lichkeiten der Himmetsbürger rechneten. Man mundus, Hirnschaale zu trinken; er meldet aberlese die Esoa »vtl,. 76. roonnoo. auch zugleich, daß Albion diesen Frevel mit dem

in epic..kropli. r;. >von^. litter. run. p. rrr.. Leben bezahlen müssen. äe Zeit. I^onßvd. I,

8cuLkrun. Vyisl. sntigu.c 10. L-^n'i'Nor. c. L7.

Lntign. van. I. II, c. IL. Bon dem Albion, ei- Im Sommer des Jahres I7Z4 bemachtig-

nem longobardischen Helden, erzählet warne- ten sich die Spanier von Gaeta, ohne sonderli-frre?, daß er feine Gemahlinn, die Rosimunda, ge- chem Verlust.