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-es Königreichs Neapolis.
Veneris seclo8, s.aLocha:inono Arstior illiHiL I 0 LU 8 Herculeo nomine claru8 erst.
Lunäka jacent stiuinn'18, 6 c IriNi inersa savilla,dlec superi vellent lioc licuille libi.
Der oberste Theil des Vesuvius ist zwar ganz mit Asche und Steinen bedeckt, der un-tere aber bringt Vreyerlcy köstliche Weine hervor, nämlich VMo 6 reco, gelben Muskatellerund die bekannten I.acr^mz 8 Llwisti. Der mittlere ist dein Geschmacke nach der angenehm-ste, läßt sich aber nicht weit verführen. Die Boutellle davon wird in UletrManca für an-derthalb Carlin verkauft. Der Vmo 6 reoo kömmt von Reben, die aus Griechenland c) ge-bracht und hieher mit gutem Effect verpflanzet worden sind.
Die b-ZcrvinL Ltu-M haben den Namen der Thränen von denen Tropfen, mit wel-chen sie nach erhaltener Reife vor sich aus den Beeren abfließen. Der Zusatz des NamensChristi ist ein Misbrauch, der jenem Fremden und Liebhaber dieses Weines Gelegenheit zuseufzen gegeben: 0 Domino, cur non etiam in terri« noliris lacr^mgtti 8 08? Philipp Me-lanchkhon ist im Gegentheile von den neapolitanischen 1 acr^mi 8 auf den Einfall gerathen, daßer in der Unterschrift eines Briefes den Ort des Thüringerlandes, woselbst er sich damalsaufhielt und elende Landweine zu trinken bekam, mit der artigen Auödrückung andeutet:
Hio ndi nstivnm inmnes Irrcrxmantnr ricctum.
Der Berg Vesuvius hatte in diesem Jahre schon zu Ende des Februars angefangenzu brennen, und sah man den Rauch, da man noch drey Posten von Neapoliö entfernet war.Es steigt solcher Dampf als eine dicke schwarze Seule gerade in die Luft, bis ihn der Windauf eine oder andere Seite lenket und beugt. Dieses geschieht in drey bis vier Minuten,nach welchen der Gipfel des Berges ganz hell und deutlich zu sehen ist, bis ein neuer Aus-wurf von Asche, Steinen und Rauch erfolget, welches bisweilen in wenigen Minuten wie-der geschieht. Die verschiedenen Bewegungen, welche der Wind dem aufsteigenden Rau-che giebt, verursachen, daß man sich allerley Figuren und Gestalten dabey einbilden kann,und ist kein Wunder, daß man zu Zeiten des Tituö Vespasians, nach 010 nis Berichte Üb. X VI,viele Riesen darinnen wollte gesehen haben. Der Rauch zertheilet sich nicht so bald als ervom Berge weggetrieben worden, sondern sammlet sich in langen Strichen am Himmel alsstarke Wolken. Zur Nachtzeit sah man bey den meisten Auswürfen eine kurze feurigeSeule in die Höhe steigen, deren Schein aber verlosch, ehe sie ins Fallen gerieth. Ver-
Cccccs muth-
fließt; und sollen die Argonauten die ersten ge-wesen seyn, so diese Vogel nach Griechenland ge-bracht haben. I.es poiilcs roußes kommen ausNumidien, die so genannten wälsthen Hühneraus Westindien, und weis ich nicht, warum manihnen den Namen von calecutischen Hühnernbeygelegt, da sie doch nach dem Berichte derReisenden in Calicut rar sind, und erst aus Eu-ropa dahin gebracht werden. Der erste walscheHahn, der aus Mexico kam und in Frankreichverzehret worden, wurde im Jahre 1^70 beymHochzeitmahle des König Karls des neunten zurTafel getragen. Daß der Unterschied der Luftbey dergleichen Wechsel viele Veränderung her-vor bringe, sieht man sebst an dein menschlichen
Geschlechte. Die Mohren, ob sie gleich mit Lcutürvon ihrer Nation und Art galten, arten denuochendlich aus und werden weiß. Hingegen ist die Go-leme weißer Leute, welche von den Portugiesen aufder Westküste von Africa gelassen worden, ganzschwarz geworden, ob sie sich gleich noch immer mitihrem ursprünglichen Namen der weißen Leute be-ehren.So gar dieHaare dieser Leute sollen nachArtder uralten Einwohner kurz und kraus, die Naseeingebogen und die Lippen dicke worden ftp».Die Milch der europäischen Weiber wird, wenndiese nach Batavia kommen, so gesalzen, daß dieKinder sie nicht nehme» wollen, und die Euro-päer gezwungen sind, ihre Kinder durch dlc-gr-t-ien oder Mvhrinnen säugen zu lassen.
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Name» derIscr^msrumChristi.
Brand desVesuvius.