Spring-
brunnen.
Francksca-nerkirche.Familie derMalatesta.
Grab The-mlsiii By-zantini.
Grab Van-tius undValturius.
Bildniß Si-gism. Pan-dulfus.
924 i-xm. Brief. Reise
genennt wird) angeleget ist, an dem Thore etliche Jnscripkionen, woraus man wahrnimmt,daß Augustuö und Tiberius solche Brücke angeleget oder wenigstens verbessert haben. Sieist zwenhundert Fuß lang, fünfzehn breit, und ruhet auf fünf Bogen.
Mitten auf dem Platze vor dem Rathhause wird anißt an einem schönen Springbrun-nen gearbeitet, worauf eine kleine Statue des Apostels Pauli aus bron/o zu stehen kömmt.Nahe dabey ist das Bildniß desPabstes Pauli des fünften gleichfalls von Metall zu be-trachten.
Die Franciscanerkirche ist im Jahre 1450 von Sigismund Pandulfus aus der Familieder Malatesta (welche lange Zeit Herren von Rimini gewesen) erbauet, wie die über derHauptthüre befindliche Nachricht andeutet. Es scheint bey solcher Gelegenheit eine Ge-dächtnißmünze gepräget zu seyn, von welcher Herr D. Köhler in seinen historischen Münz-belustigungen handelt. Dieser Sigismund Pandulfus diencte den Venetianern zwey Jah-re lang als General gegen die Türken in Morea, und als er die Stadt Sparta eroberte,nahm er die Gebeine des Themistius, eines berühmten konstantinopolitanifchen Philosophen,der unter die deutlichsten Ausleger Aristoteliö gezählet werden kann, mit sich zurück, und ließße in einen marmornen Sarg legen, welcher auswendig an der Kirche mit folgender Auf-schrift zu sehen ist:
Dbemillii
kbilostopborum stia tempeliaw krinoipis relignuun
LiAisiinincluz l'anstnlstis Xlalrnslla stanch st.
Lelli stelopon. aciverstus Durcapum Xegem ImperatorOb inAenteiri eruciitorum, gno linear, runoreiustluo acllerenclum inU'ogne mittencstniiOuravit. XI. OOOL. stXV.
Nächst diesem Sarge sind noch sechs andere dergleichen außer der Kirche zu sehen, wdr-innen die Gebeine berühmter Gelehrten, worunter der Jurist Sebastian Vamius undRobert Valturius (welcher zwölf Bücher ->rte militgrl geschrieben, und solche unsermjtztgedachten Malatesta dediciret hat) sich befinden, aufgehoben sind.
Die Schrift an des Vanrius Denkmaale ist folgende:
na.no v^nrio V. 0. öc acutilstuno chiris Interpreti, guocl patrlsm ci-ve8gue luos ainplilst ineritst prolccntn8 lit, ör accurate a ste stcripto8 seiest OoiruDicn-tario8 eäicierit, guoclgns litea publica8 valcle grave8 öt 6iuturna8 tainlem cliligentiaA lluclio eliremerit, stomX aclbnc viverni bunc mvnnmemi locum inter pra-cell.viro8 8. ?. t^Xrim. attrlb. censtuerunt st. st). st), st). V. steb. XlOstVI. staulo IV.kont. Xlgx.
Sein marmornes Brustbild steht innen in einer Kapelle der Kirche.
Valturius Epitaphium ist:
Xonnn-ri Uri'Vkii gui cle re mllitari clnoäeclm librc>8 acl 8igi8munclum ?an-6ulpbuin Xlslt. Xccuratilllinc stcriplit, gnigue Xoberto Xlalt. stil. comltate öc 6elecarus exllitit kanciulpbua Xlal. 8iAi8munäi nepoa aöbnc iiripnbeg meinor ollicii liocmonrunento 6. ölst, concli stilln. Vixit ann. stXX. Xl. VI. st). XVI.
Das Bildniß Sigismund! Pandulfi mit seiner gewöhnlichen Kriegsrüstung hak derErzherzog Ferdinand in der berühmten Rüstkammer zu Ambras in Tirol aufstellen, und ihm
wegen