Band 
[Zweyte Abtheilung.]
Seite
941
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von Ravenna nach Imola. 941

m dem fetten Theile des untersten Italiens. Schon vor, Ravenna fängt das gemeine Schwabi-Volk an den Buchstaben 8 als ein deutsches Sch auszusprechen, dergestalt daß sie für 8u- scher Dialektdito sagen Schubico, oder wie die Franzosen ckouküo lesen würden. Es halt dieses bis Ge-nach Bologna an, und könnte man desfalls die Einwohner dieses Striches mit Rechte die 'italienischen Schwaben nennen.

Faenza ist wegen des guten irdenen Geschirres, das allhier in großer Menge verferti- Faenza.get wird- durch ganz Italien berühmt, und findet sich der dazu erfoderte Thon an wenig 3 sdene Ge-Orten so gut, als in der Gegend dieser Stadt. Der Namen Xlajolica, welchen diese Gefäßeauch führen, soll von dem Erfinder dieser Arbeit seinen Ursprung haben.

Man besieht zu Faenza den Pallast oder das Rathhaus, die Fontaine auf dem Markteund die Domkirche, worinnen etliche gute bas-reliek« an marmornen Grabmaalen, wie auchsechs schöne weiße Statuen in der Oappella 6i 8. kietro anzutreffen sind. Gleich beymEingänge der Kirche, und zwar in der ersten Kapelle rechter Hand, liest man folgendes clen- Elendes Epi-de Epitaphium: taphium.

o n. 8 ä. 1 >n8 1 ^ 8081178 wqusr /) öc juri§ utr. Ooötor, in annorulnI^XVIll. setate couftitutus, poliguam multos pereAillet ^lagiftratus, 8ononia re-versus öc in kstriaiu relluökus, cluin Iicne vsleret A lcienz vitani cum luorte pernni-taturuni, öc putans, alios non cxecuturos, quoc! iple executus non kuit, innre quallcunniuin slioruin luperftitum, poKgnain banc Lapellam llotatain cuin Dabula in"lncmoriain LeatillnnL Virginis öc pro luoruin csucellatione --r) llellökorunr ere-xillet, volensgue olla estis -r) perpetuo quietare lioc persici lepulclrrum nurnäavit.

^OXUII.

ketrug 8ari1Iotus Vaventinu8 käciebat.

Die übrige Erfindung des Werkes giebt dem schönen Laterne nichts nach. Das Wa-pen stellt zween aufgerichtete und gegen einander kämpfende Ochsen vor, über welchen einHund in seinem.Maule die wohlangebrachte Lehre hält: hlolce te ipstun.

Imola, vorzeiten korum Lornelü genannt, liegt ander Via Allnilig, die von Bologna Imola.nach Rimini geht. Es ist daselbst nichts zu sehen außer der Domkirche, in welcher sich ein Domkirche,schönes Grabmaal des im Jahre 1728 verstorbenen Kardinals GozZadini, nebst drey schönenSärgen von weißem Marmor, die mit guten Statuen gezieret sind, finden. -Es stehensolche in einer unterirdischen Kapelle an dreyen nahe beysammen aufgeführten Altäreir, undwerden die Reliquien etlicher Heiligen darinnen verwahret.

Bologna

den iL April l?zo.

Ddd ddd z Fünf

öffentliche Ausstellung der Todten eingeführet, 7») Es ist Schade, daß er ausdcm corporeum allem Verdachte wegen Vergiftung oder ande- guris die c«^es 6e csncellslione Lripturre vclrer gewaltsamen Hinrichtung abzuhelfen. i>cl,Enü nicht angebracht hat.

/) Lgue» steht für Lguer. ») So steht es.