Des ComteMarsigli neuaufgerichteteAkademie derWissenschaf-ten.
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Lciiola ^llro-iiomics.
länea meri-«llONLilii.
Observato-
rium.
Kosten des
Obftrva-
torii.
974 I-XV. Brief. Relation
sen, und für verschiedene Gebühren der Pedellen gerechnet wird. Der Doetorhut in der Me-dicin kommt auf hundert und sechs und vierzig Lire zu stehen, und werden dabey fünfzehnPaar Handschuhe verschenket.
Zum Aufnehmen der kkissorio: Aätnrolin, Alatbemoticoc, Eliviui^, Anatom isc
und AlellicinX hat im Jahre I?I2 buizi korciinancio Eomte eli AiarliAli zu Bologna eineAkademie der Wissenschaften aufgerichtet, deren Stiftung von Air. ronnns beschriebenund im Jahre 172z in Octav zu Amsterdam herausgegeben worden ist. Mit EinwilligungClemens des eilften ist die Acmiemiu LIementina bonarum nrtium, welche von diesem Pabstekurz vorher zu Bologna angeleget war, und ihre Absichten auf die Verbesserung der Bau-Bild-und Malerkunst gerichtet hatte, mit diesen Anstalten des Marsigli vereiniget, auch zumehrerer Beförderung derselben auf Unkosten der Stadt der ehemalige kglarMEeless erkau-fet und hergegeben worden, damit die Bibliothek, die Sammlungen besonderer Merkwürdig-keiten der Natur und Kunst, das Observatorium, die Auditoria und auch einige Profefforcsdarinnen Platz finden möchten. Ueber dem Eingänge dieses ansehnlichen Gebäudes liestman die Worte:
Lononienle
ZoieMmrum L ArtlssmlulsstutumAcl ziubilcumlotius Orbirbllum.
Wenn man auf den Thurm dieses Gebäudes steigt, kömmt man erstlich an die 8cbo-lam Assronomicam oder das Auditorium, worinnen die Sternkunst gelehret wird. Allhierist das Lvlioma OOI'LNXIOI zu seheit, nebst einer Mauer von der Dicke eines Fußes, welchemehr als achtmal verändert worden ist, ehe man mit ihr die accurate binesm Aleristioni-Iemgetroffen. D. Manfrede hat die Aufsicht über dieses Werk gehabt, und hangen auf jederSeite Tubi, Zirkel, Quadranten und dergleichen Instrumente, um bey dem Durchgänge derSterne durch die Mittagslinie die gehörigen Anmerkungen machen zu können, zu welchemEnde auch das über der Mauer befindliche Dach aufgezogen werden kann (*). An denWanden der Lcbolre Astronomien hängen viele Nisse und Gemälde, auf welchen die Obser-vationen, so man wegen der Sonne, des Blondes, der Kometen und anderer Sterne gemachthat, vorgestellet werden.
Höher hinauf ist das Observatorium, welches durch viele Läden auf allen Seiten geöff-net werden kann, und außen herum eine freye oder offene Galerie hat. Das Observatoriumund was dazu gehöret, kostet der Stadt schon sechs und zwanzigtausend Scudi, und ist dochnoch nicht fertig. Der allerobcrste Platz dieses Thurmes ist zweihundert und siebenzig Stuf-fen hoch, und kann gleichfalls zu astronomischen Untersuchungen dienen. Wenn der Keller,so unter demselben anzulegen ist, in Stand gebracht seyn wird, kann man durch eine Oeff-
nung,
(*) Die Italiener überhaupt, und die Bo- wo er sich in der Sternsehcrkunst des Unterrichtslogneser insbesondere sind die ersten gewesen, des Dominikus Maria bedienet hatte. Dasei-welche die Erfindungen des Ropcrnikns ihres ne Entdeckungen den meisten deutschen Gelehr-Beyfalls gewürdiget haben. Sie haben dieses ten nicht gefallen wollte», so billigte sie zuerst dermit Recht gethan, da Ropermkns ein achter Kardinal Nikolaus von Schönberg und aufSchüler der bolognesischen Schule gewesen ist, dessen Veranlassung Pabst Paulus der dritte.