Band 
[Zweyte Abtheilung.]
Seite
1528
JPEG-Download
 

rz28 r Anhang.

durch dasselbe, und wenn man darüber hinaus, fängt das sogenannte Wiesenthal an, welchesanfänglich eine starke halbe Stunde in der Breite hat. Die Wiese, ein großer Bach, fließtdurch dasselbe, und bey Klein Hünningen 3) in de» Rhein. Hincer dem Dorfe Weillerfindet sich ein Arm von der Wiese ( 6 ), so mit Fleiß hieher geleitet worden, um die Mühlendieses Dorfes zu treiben. Er lenket sich hernach gegen das Schloß Friedlingen, wässert dieumliegenden Wiesen, und ergießt sich endlich bey dem Dorfe Mark b) in den Rhein. Aus-ser diesem ersten Arme (16) der Wiese, kömmt man innerhalb einer Weite von vierhundertRuthen noch über vier andere, davon einer zur linken Hand eine Mühle (7) treibt, unddurch die Wiesen nach Klein-Basel fließt. Rechter Hand des Weges und nahe bey derMühle (7) bezeichnet ein Galgen die Gränzen des baselischen Gebiethes, und ein Weg (8)geht rechter Hand nach dem Dorfe Richen cl), welches den Schweizern gehöret. Wennman über besagtes Dorf hinaus ist, folget der Weg dem zur Linken gelegenen Gebirge, undmarschiret man vor Steinbrüche e) vorbey. Dieses ist unter allen der beste Weg, um mitKriegS-Equipage nach Rheinfelden zukommen, weil man hinter dem krenznacher Stein-bruche, welcher nebst dem Rheine ein machet, allezeit in Schlachtordnung anrückenkann. Im Falle man aber sowohl diese Enge bey dem Steinbruche, als auch das schweize-rische Gebieth vermeiden will, so wendet man sich'siebenzig Ruthen vom Galgen (1) auf dieLandstraße (9), welche linker Hand nach den zwey Dörfern von Inslingen führen. Dieseliegen auf einem Hügel, eine ganz kleine Stunde vom Galgen (i), und hinterihnen kommen verschiedene Wege vor. rc. rc.