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Fünfter Band.
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und den atigranzeiiden Landern. XII Buch vm Cap. 7z

dieser Speise mehr, als die Schwarzen, entweder weil sie solche Wurzeln besser fortpflan- Natur-zen können, oder weil dieselben sich verschiedene Jahre halten. geschickte

Ihr Gnamn besteht aus gesottenen Wurzeln, und wird anstatt des Brodtesbraucht, ist aber vom vorigen sehr unterschieden.

Die Bataras-Wurzeln schmecken geröstet wie Kastanien §). Wurzeln.

Garten- und Feldfrüchte wachsen hier ohne große Arbeit, z. E. Rüben, Potatos, Ret-tiche, Kohlhäupter, die aber mehr offen sind, als die unsrigen, Bluhmenkohl, Mohren,Burzelkraut, Spinat, Salbey, Jsop, Thymian, Majoran, Coriandex und dergleichen,nebst andern, die in Europa unbekannt sind.

Ihre Pflanzen sind die Ananas, Anones, Bananas, Aroffes, große Kürbisse, Melo- Pflanzen,neu, Gurken und dergleichen.

Von denen Pflanzen, die nicht hoch wachsen, wird die Ananas am meisten geschäht, Ananas,deren Blätter der Aloe gleichen, ihre Frucht aber den Tannzapfen ähnlich ist; nur darinnenunterscheidet sie sich von denselben, daß sie gelb wird, wenn sie reif ist, und aus lauterFleische besteht. Oben auf der Frucht wachst ein Busch Blätter, die man abnimmt, undvon neuem pflanzet. Wenn sie reif ist, so schmecket sie süßer, als die Melone; aber wenn mansie grün abschneidet, so wird sie gleich trocken und verdirbt n).

Die Anones haben, nach Dappers Berichte, diesen Namen von den Portugiesen Anones.wegen eines Herzogs erhalten, der diese Frucht zuerst hieher gebracht hak. Sie ist ange-nehm, sehr wohlschmeckend, aschfarben, so groß als eine Hand, und meist rund, wie einTannzapfen H.

Lopez hält die Banana für die Mlisa von Aegypten und Syrien, nur daß sie in Bananas,diesen Ländern so groß, als ein Baum, wird. Hier aber schneiden sie dieselbe jährlich, daß siebesser tragen soll r).

Nach Dappers Berichte sind ihre Melonen, Gurken und Citronen ungemein groß Melonen,und wohlschmeckend »).

Der H Abschnitt.

Fruchtbare und andere Baume.

Ensadabamn. Marone. Mosuma. Baumwol- Kerne. EmSetkawein. Tamgrapalme. Palmfa-lenbaum. Cedern. Orangen. Simonien. Gra- den. Dattelbaum. Weinstöcke. Ogheghe. Anga-fenbaum. Kashiufrucht. Kolafrucht. Gnaja- riaria. Khisekko. Khikongo. Migna-migna. Don-vaS. Aroses und GcgoS. Kikeri. Zuckerrohr. no und Knoblauchbaum. Nkastabaum. EmbottaPfeffer. Oel-und Weinpalmen. Brvdt aus dem und andere Bäume. Kassia. Tamarinden.

^s giebt hier Bäume von unermeßlicher Länge und Dicke, daß unzählige Schiffe und E„sada-^ Häuser daraus können gebauet werden. Der vornehmste heißt bey den Einwohnern bäum.Ensada; beym Clusius, der indianische Feigenbaum; beymLinschot, Arbor deRaiz,das ist, UArrzelbamn. Man findet ihn auf dem Eylande Loanda. Gemeiniglich wachster mit einem dicken Stamme zu einer großen Höhe; am Gipfel treibt er verschiedene Aeste,von denen viele kleine goldfarbene Stränge Herabgehen. Wenn diese in den Grund kom-men :

7) Mcrolla auf der §Z4 Seite. Pigafetta auf der m Seite,

r) Vgilby auf dör ;;6 Seite. «) Pgilbp auf der 529 Seite.

Allgem. Reisebeschr. V Band. K