und den angrenzenden Laildern. Xli Buch VUl Cap. 9z
diese Wunden heilten. Er saget, es gebe noch andere Geschöpfe, so groß als Widder mit Dra» Listl>echcnflügeln. Sie hätten lange Schwänze und lange Rachen, voll verschiedener Reihen Zahne, rn Roiigo^und fräßen rohes Fleisch. Sie haben nur zweene Füße, ihre Farbe ist blau und grün und die Drachen.Haut sieht wie Schuppen aus. Die heidnischen Schwarzen bethen sie an. Zu Lopez Zeitenkonnte man verschiedene zu sehen bekommen; denn weil sie selten sind, so verwahren sie dieVornehmen, und lasten sie von dem Volke, wegen der Opfer, die es mitbringt, verehren.
Wir müssen auch nicht vergessen, daß sich hier Cameleons mit scharfen Köpfen, und Cameleons.Sauschwänzen auf den Felsen und Bäumen aufhalten rr).
Der V Abschnitt.
Salzwasser- und Flußfische.
Seefische. Muscheln. Lumakhe ober Zimbos. net. Weitere Beschreibung. Wie sie gefangenKlippenaustern. Wallfische. Flußfische. Die wird. Kakongo- Ein gefräßiges Krokodil.
Mcerjungfer. Deren Kopf, Hände und Brü- Flußpferd. Wie solches gefangen wird. Arz-ste. Knochen, der als ein Arzeneymiktel die- neykräste.
r^hie See längst der Küste von Ixongo und Angola, ist voll Fische, besonders um Lo- Seefische.
anda. Lopez meldet, die Sardellen wären hier so häufig, daß sie im Winter ansLand sprängen. Es gäbe auch eine Menge von Stören, Solen, Barben, Forellen,
Schleyen, und andere vortreffliche Fische s).
Dapper erwähnet verschiedene andere Arten, besonders pergomoulakos, die bey denPortugiesen pelledo heißen, und fast dem Rochen gleichen; Elssuilones, Guikousses,
Russones, Gyopos, Dorados, Bonitas, Albakores, pergos de Morochermes,Roukadores, Roruines und Mokerel 6).
Merolla saget, man könne sich nicht einbilden, was für eine Menge Fische in denSeen um Loanda befindlich, und wie wohlfeil solche wären. Die Vorsicht scheint hierbei)ihre besondere Fürsorge zu zeigen ; denn fönst wäre es hier, absonderlich in dieser Stadt, nichtmöglich zu leben. Die Schwarzen erhalten sich fast nur von Fischen, und die Weißen essensie auch manchmal, besonders des Abends, weil sie leichter als Fleisch zu verdauen sind; siesind aber nicht so wohlschmeckend, als die Fische in Italien H. Ebenderselbe bemerket an-derswo, die kleinen Assen wären hier so fett und groß, als Heringe.
Die Schaalenfische allhier, besonders um Loanda, sind Krebse, Austern, Muscheln und Schalfische.Lumakhe oder Zimbos. Lopez saget, die Lumakhe würde längst der ganzen Küste von Lumakhe.H^ongo gefunden, aber die von Loanda wären, wegen ihres schönen Glanzes, die besten.
Sie haben mancherley Farben, man zieht aber die grauen den andern vor. Diese dienen,wie vorhin oft ist erwähnt worden, an statt des Geldes. Sie werden an den Ufern des Ey-landes Loanda von Weibern gesammelt, die sich über zwey Ellen tief untertauchen, und ihreKörbe mit Sande füllen, nachgehends den Grieß von den Fischen, und die Männchen vonden Weibchen absondern, welche an dem Glänze und Schönheit ihrer Farben leicht zukennen sind ^).
M z Eben
ö) Ggilb-p auf bcr;6 s Seite,r) Merolla auf der 67z Seite.
Ebenderselbe auf der 6u Seite.
U) Merolla auf der 6,7 Seite,cc) plgafetta auf der 9l u. f. Seite.») Ebenderselbe auf der -6 Seite.