"2 Beschreibung der Lander vom Vergeb, der guten Hoffnung
9 Taf.; Fig. Ein Schmidt. 2 Fig. Wie 2 Fig. Wie sie fischen.
sie den Wurfspieß werfen. 12 Taf. 1 Fig. Wie sie Krieg führen, r Fig.
iy Taf. i Fig. Wie sie jagen. 2 Fig. Ihre Wie sie Krankheiten heilen.
Musik und ihr Tanzen. iz Taf. i Fig. Ihre Leichengebräuche. 2 Fig.
« Taf. i Fig. Wie sie Elephanten fangen. Gebräuche nach der Beerdigung.
Im zweyten Bande.
Karte der Tafelbay.
Grundriß des Forts,
Aussicht des Vorgebirges.
1 Taf. i Fig. Art zu pflügen. 2 Fig. Art
zu dreschen.
2 Taf. Ei» Büffel, Löwe, Affe, Maushund,ein Rehbock und ein javanisches Schwein.
z Taf. Wie sie Maulwürse, Elephanten undNashörner todten.
4 Taf. Eine Seekuh, Stachelschweine, Scha-fe, Tygerwolf, Schildkröte und Ratte.
5 Taf. i Fig. Schlingen für Elende. 2 F,'g.
Wilde Esel (oder Zebra).
6 Taf. i Fig. Affen, die einen Obstgartenplündern. 2 Fig. Eine wilde Ziege.
7 Taf. Vogel, der Mücken schnappt. AnonHan-Vogel, Pfau, Löffelschnabel, Strausund Sperling.
8 Taf. Ein Hay, Blindschleiche. Kinnbackeneines Hayen. Die (fernstes oder Horn-schlange, und die Haarschlange.
9 Taf. Goldfisch, fliegender Fisch, Capestekn,Brasen, Pike, Dornrücke, Scholle undSeelöwe.
Herrn Rolbens Nachricht von seiner Reise ist sehr kurz. Er gieng zu Texel in dasSchiff der Gesellschaft: die Einigkeit, mit acht andern, die alle nach Indien bestimmtwaren, und sie segelten den achten Ienner im Jahre 1704 - 5 ab. Weil er noch nicht vielNiederdeutsch verstund, und von den Bootsleuten nicht wollte ausgelacht werden, so hielter sich meistens in seinem Cabinette, wovon er in eine Schwermuth verfiel. Dieses brachteihm, nebst der strengen Kälte, die er in den nördlichen Ländern ausgestanden hatte, einesolche Krankheit zuwege, daß man an seinem Aufkommen verzweifelte. Endlich verwan-delte es sich in ein abwechselndes Fieber, welches er bis zum Ende des Hornungö behielt,da die warme Lust des heißen Erdstriches, des Wundarztes angefangene Cur vollendete.
Sie segelten die Eylande des grünen Vorgebirges vorbey, und liefen in den Hafenvon praya ein, der etwa drey Meilen von der Stadt St. Jago ist. Vor demselben ver-lohr sich der Wind, und sie liefen Gefahr, von der Fluch auf einen Felsen getrieben zuwerden. Ein Portugiesischer von Adel besuchte sie hier, in Begleitung eines schwarzenPriesters, Namens Lrancisco Lombeer, der aus Angola gebürtig, und zu Sr.Iagserzogen war, nach unsers Verfassers Berichte aber, weder den Glauben noch die Auferste-hung eines Christen hatte. Denn er speisete wenigstens zwey Pfund holländischen Käse,und trank erstaunlich viel Brandtewein, worauf er wie rasend zu singen und zu tanzen an-fing, und soviel närrische streiche machte, daß sie alle überzeugt wurden, er hätte, statteines schlechten Priesters, ein vortrefflicher Harlekin werden können.
Sie besuchten den Statthalter, und dieser führte sie zu seiner Gemahlinn. Dieselbebewirthete sie mit Brodte vom türkischen Weizen, Butter und Käse. Sie erwiederten dieseHöflichkeit mit einem Briefe Toback, den dieselbe und das andere Frauenzimmer, sogleichvor ihnen allen rauchten. be
6) Zn der Übersetzung Braxa.