Band 
Fünfter Band.
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129
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bis nach Capo Guarda Fuy. XIII Buch H Cap. 129

englischen Befehlshaber erhalten, die Herr Exolbe am Vorgebirge gesehen hat, bewogen 171zhabe. Er hatte noch können dazu sehen, daß er wegen der berechneten Weite dieses Eylan- Bolde,des vom Vorgebirge eben so stark unterstützt worden wäre F). ^ ^ '

Man kann also endlich die Länge des Vorgebirges als ausgemacht ansehen. Denn ob- KolbensEnt.wohl Aolbe nur die Folgen aus seinen Wahrnehmungen, ohne umständliche Erzählung der- sch«id«ng.selben, angegeben hat, da er glaubte, daß die letztere allein seinem hohen Beförderer eigen-thümlich zugehörte: so ist doch kaum zu glauben, daß er in einem so wichtigen Puncte dieWelt habe bekriegen wollen, oder sich bey so oft wiederholten Bemühungen betrügen können.

Die Abweichung der Nadel hat sich hier sehr verändert. Nach einiger Schriftsteller AbweichungBerichte ist sie vor einem Jahrhunderte sechs Grade Nordost gewesen. Die Missionarien der Magnet-fanden sie im Jahre 16gz eilf Minuten dreyßig Secunden Nordwest, und Herr Astbe im "^el.Jahre 1705, eilf Minuten fünf und fünfzig Secunden Nordwest ^).

Der II Abschnitt.

Die Psianzstatt Stellenbosch.

Erste Anlegung. Abtheilung in Quartiere. Hot- tier. Wirb oft überschwemmt. Stellenboschischetentokten Holland. Falsobay. Gefährliche Zeit Quartier. Vornehmster Flecken. Wirthschaft-für Schiffe daselbst. Sie ist voller Fische. Da- ljche Einrichtungen. Stellenbosch-Fluß. Schönesige Fischerey Seekuhthal. Schafberg. Bo- Brücke über denselben. Eine andere Brücke,den und Früchte. ViereckichteS Fort. Wilde Bottelarv Quartier. Pferdeberg. Zossenhügel.

Thiere. Lorenzfiuß. Andere Flüsse. Es giebt Seltenheit des Wassers und Feuerholzes. Ve-keine andere, als Seefische. Motkergate Quar- strafung des Holzverderbens.

§v>on dem Stifter, dem Statthalter Simon van der Stel, hat diese Psianzstatt den Wenn solcheNamen Stellenbosch, oder Srels Busth. Zuvor hießen es die Holländer den zuerst ange-wilden N)ald, weil fast alles mit Gesträuchen und Buschwerke bedeckt war. Die Hot- ^gt worden,tenroten hatten es selbst gewissermaßen verlassen, und es war ein Sammelplatz wilder Thieregeworden. Allein, nachdem man den Grund gereinigt hatte, machte er bald der Capepstanz-statt den Vorzug an Häusern, Kornfeldern, Weinbergen und Gärten streitig.

Zwischen diesen beyden Pflanzstätten liegen große sandigke Landstriche. Die stellen-bosthische Psianzstatt ist in vier Quartiere getheilt, Stellenbosch, Mottergare , Hot-tenrors Holland, und Borcelary.

Hottentocsholland, ward von den Holländern nicht etwa wegen einer Aehnlichkeit Hotkentotsmit Holland so genannt, sondern weil es der beste Platz um das Vorgebirge herum, zur Holland.Viehzucht zu seyn schiene, da es fruchtbar und wasserreich ist.

Es führen zweene Wege vom Vorgebirge dahin, einer über die Sandhügel, welcheman die Duynen heißt, in dem großen Tygerrhale, und durch einen Theil von Stellen-bosth; der andere durch die Aloof, und einen noch ungenannten Berg. Der durch dasThal ist am bequemsten, aber der andere zwar beschwerlicher, doch auch angenehmer, weilman verschiedene Aussichten nach Bayen und ins Land hat.

Die

Lowthorps Auszug II Band auf der 611 Seite.

/) Das ist, innerhalb fünf Minuten von dem,was er selbst herausgebracht.

Allgem. Reijebeschr. V Band.

Fh Bolde auf der 9z Seit».S) Ebenderselbe.

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