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Neuhof.
Holländische
Ausgabe.
Englische,
Übersetzung
Schedel se-gelt nachKanton.
2^2 Reisen nach dem Reiche China.
Bettler-, die mit den Köpfen zusammen stoßen, um ein Allmosen zu bekommen, iz. ^Stadt Nanking, eine sehr kleine Vorstellung. 19. Straße von Nanking in Pechmiv.2o. Porcellanthurm zu Nanking. 21. Sehr kleine Vorstellung der »Stadt Peking. 22.Ein Triumphbogen. 2z. Tempel des Shan-ri-ow. 24. Schwimmendes Dorf aufeinem Flusse. 25. Eine große Junke, oder ein chinesisches Fahrzeug mit Segeln von Matten.26. Schlangenfahrzeug. 27. Des Kaisers Hofstatt bey der Audienz der Holländer. 28.Ein Tartar, der mit einem ledernen Riemen ein so groß Geräusch machet, als wenn dreyPistolen hintereinander losgeschossen würden. 29. Ein Zauberer, der den SeefahrendenWind verkaufet, mit einer Nadel durch seine Backen, zo. Ein Wagen, welcher drey Leutesehr geschwind führet, ob er wohl nur von einem einzigen Manne getrieben wird. zi. EinTartar mit seiner Frau hinter sich. 32. Ein Schiff mit einer Art von Rade, oder Bogen-netze, anstatt der Segel. zz. Die ordentliche Tracht der Chineser.
Im Jahre 1670 wurde eine holländische Nachricht, von eben der Gesandtschaft, unterNeuhofs Namen zu Amsterdam in Folio herausgegeben, die mit vielen Kupfern gezieret,und mit einer Beschreibung von den Landschaften, wie Carpentievs Ausgabe, vermehret,'abernicht durch so viele fremde Sachen vergrößert worden.
Bald darauf gab Dgilby r) eine Nachricht von dieser Gesandtschaft englisch heraus.Der Titel kömmt mehr mit der Leidener K), als der Amsterdamer Ausgabe überein; und eswird nicht erwähnet, ob die Uebersetzung aus dem Holländischen oder Französischen gemachtworden. Aus der Art aber, die Sachen anzubringen und zu erzählen, zu geschweige, daßsie von vielen überstüßigen Dingen frey ist, womit die letztere angefüllt ist, schließen wir,daß eö eine Uebersetzung aus dem Holländischen sey. Die Kupfer, welche mit denen in derfranzösischen Ausgabe einerley sind, aber nicht so schön gestochen, sind ohne Zweifel die Kupferaus der amfterdamischen Auflage, die von den Originalien genommen worden. Denn dieErklärung ist zugleich holländisch und englisch.
Von diesen verschiedenen Ausgaben dieses Werks hallen wir Thevenotö seine für dierichtigste und wahrhafteste. Daher haben wir solche zur Verbesserung der englischenUebersetzung gebrauchet, und solche oftmals daraus ergänzet; welche Zusätze denn zum Un-terschiede zwischen zweene Hacken gesetzt sind.
Der l Abschnitt,
Versuch der Holländer , sich iu China niederzulassen, vor der Gesandtschaft.
Schedel segelt nach Kanton; landet daselbst; wird wird freye Handlung zugestanden und wiederrufen.zum Untrrkönige gehvlet, wohl aufgenommen. WaggenaarS Versuch. Portugiesische Kunstgriffe.Die Portugiesen setzen sich ihm entgegen. Ihm Das Vorhaben schlägt zum andernmale fehl.
§V>achdem der Jesuit Martini unter andern Dingen berichtet hatte, die Tartarn hätten in^ ^ der Stadt Kanton allen Fremden einen freyen Handel erlaubet: so beschloß der hoheRath von Batavia, um die Wahrheit davon zu erfahren, ein Schiff von Taywan in For-mosa dahin zu schicken. Diesem
r) Die zweyte Ausgabe, deren wir uns bedie- serlichmStadt Peking, worinnen dieStadke, Fir-nen, ist im Jahre 167; gedruckt. cken, Dörfer, Hafen, Flüsse, u. s. w. die ste auf
Gesandtschaft von der ostindischrn Compagnie ihrer Reise angetroffen, sinnreich beschriebe» werden,der vereinigten Niederlande, an den großen Tartar von Johann pfeuhof, Hofmeister bey den Ge-Chani, Kaiser in Ckwa, von den Herren Perer sandten re. !k.von Go)-er und Jacob von Reiser, nach seiner kai-