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Fünfter Band.
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Reisen nach dem Reiche China.

1667 dieses zu ihrer eigenen Vertheidigung und Schadloshaltung gethan, weil der Pfeffer mitMontanns. Sand und Wasser vermischet gewesen wäre. Die Holländer, fügte er hinzu, möchten

'—"-' gern das Ansehen ehrlicher Leute haben: sie sind es aber nicht. Denn daß sie

ihre Güter verfälschen, dieses ist kein rechtschaffenes Verfahren. Hierauf erbothensie sich, sie wollten mit einigen von seinen Factoren hingehen, und den Pfeffer besehen. Sieversprachen zugleich, daß sie sich sowohl der Strafe, als der Beschimpfung unterziehen woll-ten, wenn man finden könnte, daß der Pfeffer mit Sande oder Wasser vermischet wäre.Zuletzt bathen sie, daß man ihnen das Quecksilber lassen möchte, well dasselbe bereits anBord geschaffet wäre.

Sie werden Der Feldherr gab hierauf keine Antwort. Den azsten aber schickte er zu dem Gefand-gezwungen, ten, und ließ ihm sagen, daß das Quecksilber wiederum ausgeladen werden müßte, weil esnachzugeben, jedermann bekannt wäre, und leicht vor die Ohren des Kaisers gelangen könnte. Ins-künftig« aber, wenn sie die Sache geheim halten wollten, könnten sie so viel ausführen, alsihnen gefällig wäre. Nachgehends aber, als sie an das Schiff giengen, und das Quecksil-ber ausladen wollten: fanden sie eine Verordnung von dem Feldherrn, daß sie es am Bordelassen sollten. Es wurde den Holländern auch sehr schwer gemacht, ehe sie rohe Seideerhalten konnten.

Die Factore des Kaisers, welche es über sich genommen hatten, ihnen ihren Pfefferund andere Güter aus dieser Niederlage, zu bezahlen, stelleten sich den 24sten ein, und sag-ten , sie wollten ihnen baares Geld geben. Die Factore des Unterkönigs traten ebenfallswiederum zurück: doch ließen sie sich noch besänftigen. Indessen war noch eine Hindernißvorhanden, nämlich die Vorenthaltung der verfallenen chinesischen Güter. Der Feldherrhatte sich erkläret, daß kein Schiff nach Baravia segeln, und auch sonst nichts vorgenom-men werden sollte', bis man sie wieder herausgegeben hätte. Hierauf faßte man den Ent-schluß, die Güter also zu stellen, daß sie könnten weggenommen werden, und nur eine äu-ßere Thüre verschlossen zu lassen, die man leicht erbrechen könnte. Zween oder drey Tagehernach kamen drey Mandarinen mit dem b^oble an Bord, und brachten sie an das Ufer,nach dem Hause der Holländer.

Diechinesi- Den isten Jenner im Jahre 1664 segelte eine Fregatte nach der Küste von Aorsescheu Güter Mandel ab, welche mit Gütern beladen war. Diese bestunden in Thee, Kisten mit gezoge-iixm Silber, Alaune und ebenfalls Quecksilber, welches den Tag zuvor von den Factorengegeben!" * cm Bord geschickt worden war. Den 5ten kamen zween Mandarinen, und brachten einenBefehl von dem Feldherrn, daß die chinesischen Güter weggenommen werden sollten; kraftdessen eröffneten sie, ohne zu fragen, die Kisten, und nahmen dasjenige weg, was ihnenzunächst an der Hand war. Sie dachten, sie wollten mit dem Gelde und mit den vornehm-sten Waaren, die man ihnen zeigte, ausgleiche Art verfahren: allein der Gesandte wollteihnen dieses nicht eher gestatten, als bis man die Güter abgewogen und das Geld gezahlethätte, und bis sie einen Schein darüber von sich gegeben hätten. Den ibten schickte derGesandte Noblen ab, und ließ den Unterkönig ersuchen, er mochte das Schiff nach Baraviaabgehen lassen. Seine Hoheit entschuldigte sich anfangs und sagte, man müßte zuvor den

Feldherrn

Montamrs in Pgilbvs China, auf der n) Oder -Hok ffew, welcher Ort in dem erstemszO und folgenden Seite. Tagebuche, mit Chana chew verwechjelk wird,

welches