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Fünfter Band.
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XIV Buch IV Capitel. Z4Z

den» Feldherrn zu Hsk fyew geschehen wäre. Er fügete hinzu, sie würden zu thun »667genug haben, wenn sie zu Peking Geschenke austheilen wollten, weil daselbst Mon tanas ,jedermann etwas zu erschnappen suchte. Als man ihn aber sehr nöthigte, sagte er: ^ '

er wollte sich deswegen bedenken, wenn sie glücklich voi» Hofe wieder zurückkämen. Ehe er sich beurlaubte, bath er, im Falle einige holländische Schiffe, wegen desschlimmen Wetters, oder anderer Zufälle, genöthiget werden sollten, in den Fluß Hang chew,oder in den Fluß LIing po, einzulaufen: so möchte er geruhen, sie als Freunde zu betrach-ten , und sie zu schützen. Der Statthalter erwiederte, er wollte ihnen, so viel in seinemVermögen stünde, alle Freundschaft erzeigen. Als er sich beurlaubte, rieth er ihm, den2 xon bon der Stadt zu besuchen; und dieser versprach ihm gleicherweise, alle holländi-sche Schiffe zu schützen, welche an die Küste kommen sollten. Er gab ihm auch den Rath,daß er zu dem tartarischen psanchew e) gehen, und seine Aufwartung bey ihm machensollte: denn dieses wäre der oberste Befehlshaber über die gesammte Kriegsmacht in Hangchew. Weil sich aber derselbe unpäßlich befand: so konnte er keinen Zutritt bey ihm erlangen.

Den nächstfolgenden Tag wollte der Gesandte.die beyden ihm zuvor geschickten Ge-schenke an Lebensmitteln durch andere Geschenke erwiedern: allein man weigerte sich, sie an-zunehmen , weil er den Kaiser noch nicht gesehen hätte. Doch nahm der ping tow einigeGüter an. Ein Fernglas aber, und eine Brille, gab er wieder zurück, weil er nicht wüste,was er damit anfangen sollte.

Zufolge der obbemeldten Erklärung des obersten Statthalters und Aon bon, schriebder Gesandte an den Factor, den er zu Hok syew zurück gelassen hatte, daß er die kleinstenFahrzeuge, welche, unter dem Verwände, daß sie nach Japan gehen sollten, aus Batavia,zu pling po erwartet würden, mit einer Ladung absenden möchte, die aus Sandelholze,

Pfeffer, Weihrauch, Myrrhen, Nelke», Bley, Kaliaturholze, schwarzem Paragon, Schar-lach, einigen rothen Korallen in Schnüren, und dergleichen, bestehen sollte.

Inzwischen wurde sehr schönes Wetter. Man schaffte daher die übrigen Güter an dasLand, und führete sie gegen die nördliche Seite von Hang chew zu, wo die Barken übereine Meile von dem Orte lagen, wo sie zuerst angelanget waren. Der Gesandte, und dieübrigen von seinen Leuten, folgcten ihnen durch die Stadt, und ihre Vorstädte.

Den ryten verließen sie Hang chew fu, und kamen des Abends nach Tang syew /), Sie verlas-einer schönen Stadt, welche drey Meilen davon abgelegen war. b» Hang

Den nächstfolgenden Tag, da sie bugsieret hatten, fuhren sie vor vielen Bauerhäusernvorbey, welche längst dem Rande eines tiefen Grabens, oder Gestrippes, hin gebauet waren.

Die Gegend hierum besteht in lauter Felde, welches wohl gebauet, und an vielen Orten mitMaulbeerbäumen besetzet ist, von welchen sie Futter für ihre Seidenwürmer haben. Dennkeine Provinz in ganz China bringt mehr Seidenwürmer hervor, als dieses Che kyang, GroßeMen-welches nicht allein das chinesische Reich, Japan, und die philippinischen Inseln: sondern ge Seide,auch Indien, und die entferntesten Theile von Europa, mit allen Arten Seide versorget.

Denn die Holländer erhandeln viele davon zu Hok syew, welche erstlich in dieser Provinz

gekauft

r) Auf der Karte heißt er: Lin ngan hpen.«t) Oder den Statthalter der St^dk, welchesdem Range nach unter bei; kaiserliche« Bedientender zweyte ist.

-) Beym Ggilbp heißt er der Tartar Manch».Die Manchewrarracn waren diejenigen, welcheChina im Zakre 1S44 einnahmen.

/) Beym Vgilby hecht dieser Ort Tangseeuw.