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Reisen nach dem Reiche China.
,66? nesischer Art zugerichtet waren. Der Gesandte schickte, nach seiner Zurückkunft in seineBarke, einen Zettel, nebst einem Geschenke, an den Befehlshaber: dieser aber bath, es zu>-—'verschieben, bis er wiederum von Peking zurück käme.
Die Stadt Tyen sing way an sich selbst liegt in der Gestalt eines Dreyeckes, andem Vorgebirge Shang, wo alle Flüsse der Provinz Peking zusammen kommen, vor ih-ren hohen Mauern vorbey fließen, und in die See laufen. Es ist ein großer Handelsplatz,weishier die Güter zollfrei) sind, und alle schiffe, welche auf den Flüssen, oder aus derSee, ankommen, und nach Peking wollen, hier vorbey müssen; so, daß hier beständig eineunzählige Menge Schiffe zu sehen ist.
Sie laufen in In der Vorstadt von Tyen sing roay machten sie Halte. Gegen Mittag wandtenden kaiserli- sich aus dem Guez? in einen andern Fluß ^), der aus Norden kömmt. Hier rücktenchen Graben ^eil.jhnen Wind und Flut entgegen war, nur anderthalb Meile fort. Auf diesem. Wege liefen sie vor den Dörfern Duanfa, Sijkulda, Nangsang und Peptsirng, vor-bey , welche auf beyden Seiten des Flusses lagen. Abends warfen sie vor p'hukul Anker.Den uten segelten sie vor Thanquasue, pukue, Ganehol, p'hukbow, HaugchueFeine und*Makriachoa, vorbey. Die Gegend hierherum war flach, wohlgebaut und voller Hau-
Gegend. str. Nachmittage langten sie vor Nang yineinem großen Dorfe an, nachdem sie diese»
Tag drey Seemeilen fortgerücket waren.
Den nächstfolgenden Morgen schickte der oberste von denen Mandarinen, die bey ihnenwaren, Hpu lau ya mit Namen, zu dem Gesandten, und ließ ihm zu wissen thun, daßhier keine ^ulyes zu haben wären. Er ließ sich zugleich erkundigen, ob er Leute miethenwollte? Van Hoorn antwortete: daß, da er dieses vorher, die ganze Reise über, nichtgethan hätte, er jeßo nicht den Anfang damit machen wollte. Sie segelten also mit gutemWinde ab. Allein nach einiger Zeit, da der Fluß in vielen Wendungen fortfloß, mußtendie Barken hinter einander her fortgezogen werden. Diesen Tag legten sie driktehalb See-meilen zurück; liefen vor Zeeriarwangh, phinkoulmm, r' Zayuen, und drey andernDörfern, vorbey; und ankerten Abends vor Gosathun.
Den izten brachten sie nur zwo und drey Vierthel Seemeilen zu Ende, weil die Bar-ken oft fest an dem Grunde hängen blieben. Nachdem sie vor Mankafan und Siriafu,Gui chiu, vorbeygeschiffet waren: so kamen sie, Abends späte, vor die Stadt (Zruchiu r ), welche, in«ine Stadt, dem lebten Kriege, zu einem Steinhaufen gemachet worden ist. Gegen neun Uhr kam deroberste Mandarin, der mit ihnen reisete, nebst einigen Bedienten, in einem kleinen Boote,und meldete dem Gesandten, daß sie dem neuen Feldherrn entgegen gehen wollten. Er kamvon Peking, und eilete nach Hok syew, um dem Tjpang po vi, in dieser Würde nachzu-folgen, welcher, wie man sagte, abgesehet worden war; da hingegen dem Unterkönige,Begebenhei- Sing la mong, eine Geldstrafe aufgeleget wurde, weil sie die holländischen Schisse, ohneken zu Hok kaiserliche Erlaubniß , hatten weggehen lassen. Man hielt dieses aber nur für einen Vor-wand, womit man die wahre Ursache von der Ungnade verheelen wollte, worein der Tstangpo vi gefallen war. Gegen Mitternacht segelte der neue Feldherr vor dm Holländern vor-bey,
ö) Dieser führet auf den Karten der Jesuiten ^ -
bekamen 3?ung lyang, und ist ein Theil von wie im Holländischen, Dieser Platz steht ausdem kaiserlichen Graben. der Karte der Jesuiten.
»') Beym 0qilby : Gioechioe. Das g in die- 6) Dieser Orc wird in den oben gemeldeten Kar-sem Namen ist vor einem r und i allemal harte, ten nicht angegeben.