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XIV Buch V Capitel. 389
indianische Bafta <?). Als man sie befragte, woher sie kämen, und wie viel Zeit sie zu 1655ihrer Reise brauchten? so antworteten sie, daß sie aus Holland kämen, und daß sie zu ihrer ErzählungReise sechzehn Monate nöthig hätten, wenn sie die Zeit mit dazu rechneten, welche sie an- derIcsuuen .wenden müßten', um von einem Orte zum andern zu segeln, und daselbst Güter einzunehmen.
Alle Freunde und Bedienten der Könige von Ramon waren beständig um die Holländer,erhuben sie, und strichen die großen Vortheile heraus, welche die Mandarinen ziehen wür-den, wenn sie ihnen gestatteten, zu handeln. Kurz, sie zeigten so vielen Eifer in der Sachederselben, als ob es ihre eigene gewesen wäre.
Endlich versammelten sie sich um den Jesuiten, und wollten hören, was er sagen würde, gegen da« LiEr sprach zu ihnen, in chinesischer Sprache e): „Die Holländer wären in der That Europäer, pw Gerichte,„Sie wären aber von ihrem Könige abgefallen, und hätten nur einen Prinzen, der ihr„ Kriegsheer anführte, und damals ein Kind von ungefähr sechs Jahren wäre. Die Gü-„ter, welche sie mit sich gebracht hätten, wären größten Theils in andern Ländern, und„ nicht in ihrem eigenen, hervorgebracht worden „. Hier kam ein Abgeordneter von demKaiser, um den Sprecher abzufordern. Dieser wurde daher genöthiget, abzubrechen, undfügte nur noch dieses hinzu: „ Sein Vaterland wäre nicht weit von dem ihrigen. Er hätte„daher eine sehr gute Kenntniß von ihren Sitten, und verstünde auch ihre Sprache. Hier-„ nächst hätte er einen Widerspruch zwischen ihrer Antwort, und zwischen den Bittschriften„entdecket, welche sie den Mandarinen und dem Kaiser überreichet hätten „.
Bey dieser Gelegenheit bemerket der Verfasser des Briefes, daß, ob sie gleich gefun-den hätten, daß der Vorsitzende Rath sehr stark auf ihrer Seite wäre, dennoch, weil sie ihn,den Jesuiten, nahe bey diesem Rathe sitzen sahen , geglaubet hätten, derselbe stünde in eini-gem Ansehen bey Hofe. Und diesem Grunde schreibt er ihre Mäßigung zu. Er merket auchan, daß, wenn er aufgestanden und weggehen wollen, sie alle ebenfalls aufgestanden wären,und daß die beyden Hauptleute ihm die größte Ehrenbezeugungen erwiesen hätten.
Sobald er vor den Kaiser kam, entdeckte er ihm den obcngemeldeten Widerspruch, und gegsnDenn sie gaben vor, sie brächten sechzehn Monate zu, ehe sie nach China kamen. Wenn Seine Ma-man nun voraussetzte, daß sie eine gleich lange Zeit nöthig hätten, um wieder zurück nachHolland zu kehren: so machten beyde Summen zusammen zwey und dreyßig Monate aus.
Wenn man nun hierzu die acht Monate zählte, die seit ihrer Ankunft zu Aanron verflossenwären: so würde sich die ganze Summe auf vierzig Monate belaufen. Daher, sagte er,wäre es klar, daß sie nicht, wie sie vorgegeben hätten, in einer Zeit von zwey Jahren ausChina nach Holland segeln, daselbst der Geschenke und ihrer Verrichtungen wegen einigeZeit bleiben, und sodann wiederum nach China zurück kehren könnten. Aus dieser Lügenmachte der Jesuit den Schluß, daß der Kaiser nuninehr selbst urtheilen könnte, was manihnen in andern Dingen für Glauben beymessen müßte.
Wenn man dem Mönche Adam glauben will: so wurde Seine Majestät über diesenGrund einigermaßen in Erstaunen gesetzt. Der Mönch aber rückte näher zu ihm, als ob
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Portugiesische m klinget wie ng, oder vielmehr wie Zeile, daß sie aufrichtig angezeiget hätten, tvoherein langes n. jedes Stück käme.
t) Diese« waren die Geschenke. e) Daß also die Holländer ihn nicht verstehe»
«/) -Und doch gesteht er in der vorhergehenden konnten: wohl aber der Dolmetscher.