XIV Buch IX Capitel. 457
den. An dem Flusse, neben welchem sie reisten, bemerkten sie verschiedene Mühlen, die 1638Rinde zu reiben, daraus sie die Räucherkerzen machen. Fontäne/.
Unter der Burg Chan Jan r) giengen sie über einem Hügel von mehr als hundert MgMute'Schritte hoch, auf dessen Spihe ein Tempel ist; darauf rückten sie auf zwo großen schiefen Hügel,gepflasterten Flächen weiter fort. Auf allen Seiten sieht man nichts, als Hügel ohne Tha-ler, aber sie sind niedrig, und bis ganz an die Spihe angebaut. Damit die Erde nicht vomRegen abgeschwemmet werde, wie auch, um das Wasser aufzuhalten, sind sie in Beete abge-theilt, und diese werden von festen Mauern unterstüßt, die sie aus den Steinen gebaut ha-ben, damit der Grund bedeckt war. Sie sahen hier ganze Familien Chinesen in Höhlenwohnen. Kurz, jeder Ort ist so volkreich, als es nur möglich ist. Auf den Bergen zeigtensich weder Bäume noch Sträucher; die wenigen Büsche und Kräuter, die sie vorbrachten,wurden bald zur Fütterung für das Vieh ausgerauft, wie auch die Kalkbrennereyen zu ver-sorgen , die in großer Menge längst dem Flusse sind.
Den 6 ten rückten sie vierzig Li fort, und kamen an ein Dorf, wo pe che li sich Provinzendiget, und Shanst anfängt. Es ist ein Zollhaus da: allein Fontaney ward durch Shaufi.Sendung eines Visitationsbriefes befreyt, ohne daß seine Sachen durchsucht wurden. DasDorf ist durch zweene große steinerne Bogen verschlossen, die quer über den Weg gehen,welcher zwischen steilen Bergen liegt. Auch erstrecket sich hier eine Mauer auf beydenSeiten über Berg und Thal, weiter als man sehen kann. Sie ist von gehauenen Steinen,die roh gearbeitet, aber fest sind, und wird in gehörigen Weiten von viereckichken Ziegelthür-men bestrichen, die so unbeschädigt zu seyn schienen, als wären sie nur erst gebaut. DieseMauer mag nebst den Schießscharten zehn bis zwölf Fuß hoch, und drey oder vier dicke seyn.
Einige Stücke davon sind eingefallen; andern mangeln nur die Zinnen /).
Zwanzig Li vom Zollhause befindet sich pe chin i, und fünf Ei darunter kamen sie Ping tingauf einen Weg zehn Schritte breit, zwischen sehr steilen Hügeln, die etwa sechzig Schritte chew.senkrechte Höhe haben. Fünf und vierzig Li von denen, kamen sie nach ping ring chew,einer Stadt von etwa zweytausend Schritte im Umkreise. Der nördliche Theil, der aufeinem kleinen Hügel steht, ist wüste, und der übrige sehr volkreich. Die westliche Vorstadtist groß. Sie giengen durch die Stadt, auf einer Straße dreyhundert Schritte lang. Siezahlten daselbst fünfund zwanzig Triumphbogen, einige von Holz auf steinernem Grunde,andere ganz von Stein, verschiedene sind sehr artig. In der westlichen Vorstadt sahen sienoch sechs. Die Stadt liegt in einer Ebene, mitten unter Bergen. Zwo Seemeilen vorher,eh« sie dahin kamen, fing der Weg an, sehr gut zu werden. Die Gipfel der Hügel werden mitOchsen gepflügt. Er sah Dörfer, die aus Höhlen bestunden, welche man mit Fleiß dazugemacht hatte. Es waren schöne Kammern, zwanzig Fuß lang lind zehn oder siebenzehnbreit. Er reiste durch vierzehn Dörfer, ohne diejenigen zu rechnen, die am Anfange undEnde der Tagereise waren. Den
Vielmehr He lau h/en. /) Du Halve auf der 4z Seite
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Fortsetzung des Weges von l)e king nach Ryang chew.
Ching king hyen - i;Li. 6 April. Ein DorfHe raw ryen - 2z Provinz Ssian st.
Horn ngan, Stadt undHügel pe chin i, große Stadt
Südwest gen Süd - zo ping ring chew, S.W.g.W. 52
Allgem. Rerftbeschr. V Band. M m m Fort-
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