XIV Buch IX Capitel. 4«>
Den izten reisten sie achtzehn Li / von Chan ching, bis zu einem großen Dorfe, und 16 8 8gierigen darauf in eine schöne Ebene, eine Meile breit hinunter zu dem Flusse, über eine artige Font äne^,steinerne Brücke von drey Bogen, über einen Morast. Nachdem sie bey einigen schönen' ^
Dörfern vorbey, und über eine schöne Brücke, achtzehn Schritte lang, allezeit neben demFwen ho, gegangen waren, langten sie zu Hong rong hyen an, welche Stadt ein tau- Hong tongsend acht hundert Schritte im Umkreise hat. Sie gierigen darüber, und fanden an der nord- hyen.westlichen Ecke einen Tempel mit einem Prachtkegel. Vier Meilen hintereinander, sieht eswie eine zusammenhängende Stadt, die längst des Hügels liegt, aus.
Bey ihrer Abreise von der Stadt, gierigen sie über eine schöne Brücke von siebenzehnBogen, sechzig Schritte lang. Die Pfeiler sind von gehauenen Steinen, mit starkem Eisenzusammen verbunden. Die Strebepfeiler sind stark und dick, und tragen verschiedene Thier-bilder, die hervorragend liegen, und mit runden drey Zoll dicken Eisenbändern befestiget sind,unter denen sich junge Löwen befinden. Sie ist mit großen viereckichten Steinen gepflastert,die auf Balken liegen. Unter einer großen Burg, dreyßig Li von der Stadt, sahen sieeine schöne steinerne Brücke von drey Bogen, über einen großen Morast. Darauf giengensie bey zweenen anderen Dörfern vorbey, und über zwo Brücken, über den Fwen ho. Beyeiner großen Burg, zwanzig Li darunter, trafen sie eine schöne steinerne Brücke von siebenBogen an, mit Seitenmauern, die aus steinernen, in die Pfosten eingelassenen Tafeln be-stunden, und mit halb erhobener Arbeit, chinesischen Zügen, und vier großen Löwen an denEcken, geziert waren. Sie ist etwan sechzig Schritte lang.
Zehn Li weiter ist die Stadt Pin yang fu, etwan vier Meilen im Umkreise, wo sich P>»ü yanzeine hölzerne Brücke über den Fwen ho befindet; und zwanzig Li von dar liegt Tjyangleng hyen. Bey dem Eingänge in diese Stadt, die sehr volkreich ist, befindet sich eineBrücke mit Seitenmauern, und mit einem Dache, das auf hölzernen Pfeilern ruhet, bedeckt.
Sie reisten den ganzen Tag in sehr angenehmen Ebenen, wo jeder Zoll Erdreichs an-gebauet war, und alles grün aussah, welches Fomaney noch nirgends bemerkt hatte, undder Menge von Morasten zuschreibt, die von den Bergen von beyden Seiten herunterlaufen.
Diese Berge sind mit Korn, Hülsenfrüchten, Bäumen, und einer erstaunlichen Menge Dör-fer erfüllt, und stellen eine sehr schöne Landschaft dar. Das Korn wird in Beete gesäet;daher diese ganze Gegend wie ein Garten aussieht.
Sie sahen hier verschiedene von den Bäumen Tstry tse r), mit gelben Blumen, die BäumeOel zu Lampen geben. Als sie über den Fwen ho waren, fanden sie an seinen Ufern, diemorastig sind, Reiß gesäet. Der Weg war, wie gewöhnlich, voll Volks, und die Ebenenmit Ackersleuten bedeckt, die Hülsenfrüchte säeten.
r) 2 m Französischen: Tfiri tst. Nachdem
Fortsetzung des Weges von pe king nach Ryang chew.
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