XIV Buch X Capitel.
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So oft er sie beobachtete, (welches in weniger als vierzehn Tagen auf seiner Reise 169zviermal geschah), bemerkte er allezeit, daß das Wetter sehr heiß war, die Luft voller Dünste Bouoet.hing, und es sich zu einem Donnerwetter anschickte, auch eine große dicke Wolke, welche' " '
halb offen war, der Sonne gegen über stund. Diese Lufterscheinung schien, ihrer Gestaltnach, von den langen lichten und schattichten Streifen sehr unterschieden, die man oft we-gen ihrer Pyramidengestalk Virgas oder Ruthen nennet -k). Daß sie in Asien mehr, alsin Europa, und im Sommer mehr, als zu andern Jahreszeiten, erscheint, rühret vermuth-lich von der Beschaffenheit der asiatischen Lander her. Da solche gemeiniglich reicher an Sal-peter, als die europäischen sind: so füllen sie die Luft, besonders im Sommer, und wenndie Sonne die meiste Gewalt hat, mit Salpeterdünsten an, die sich gleichförmig durch dieLust ausbreiten, und solche zur Zurückwerfung des Lichtes geschickter machen, daher dieseErscheinung entsteht.
Die Stadt Lyu chew fu, wo sie den 26sten anlangten, schien volkreicher und bester Lyu chew f«.gebaut zu seyn, als eine einzige von den Städten zwischen ihr und pe king. Fontaneytraf unkerwegens nichts merkwürdiges an, als etliche Triumphbogen, Thürme und Mar-morbrücken. Es befinden sich auf diesem Wege viele Dörfer, die zum Theile wüste undohneHäuser sind; indem man solche, seit der Zerstörung derTartarn in den letztem Kriegen,noch nicht wieder erbauet hat.
Den Tag darauf sahen sie das erstemal in der Ebene verschiedene von denen außerordent-ilchen Bäumen, die den Talg tragen, woraus Lichter gemacht, und in die meisten Provin-zen des Reichs verführet werden.
Den 2Zsten und die vier folgenden Tage reisten sie beständig auf unebenen Wegen, zwi- Tong chinschen Bergen, die von Tygern unsicher gemacht wurden. Als die außerordentliche Hitze sie hyei,-nöthigte, zwo oder drey Stunden vor Tage auszureisen: so nahmen sie Wegweiser mit Fa-ckeln, sowohl ihnen zu leuchten, als diese Raubthiere zu verscheuchen.
Den gasten giengen sie in die Landschaft Hu quang, zwischen Fsng hyang i und Whang nityTing fyen i. Obwohl das Land, durch welches sie diese letztem drey Tage und die beyden byen.folgenden reisten, furchtbar aussah, und mit langen Reihen unfruchtbarer und wüster Ge-birge umgeben war: so waren doch die Thäler und Ebenen, die solche an unzähligen Oer-tern trennen, sehr fruchtbar und wohl angebaut, und in dieser ganzen Weite nicht ein Zollpflugbares Land, das nicht mit sehr gutem Reiße wäre bedeckt gewesen. Es ist erstaunlichzu sehen, mit was für Fleiße die Chinesen alle Ungleichheiten zwischen diesen Bergen ebe-nen,
</) Das Nordlicht, Lurors Loreslir.
Fortsetzung des Weges von Peking nach Ran ton.
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Allgem. Reistbefchr. V Band.
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