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Gemelli
Laceri.
Stadt Vien.Porcellan.
Nan kang su.
FuchewoderHu kew.
Zollbeamte.
Reisen nach dem Reiche China.
fallen, denn die Schiffer, die sie auszahlen, schließen solche mit in das Gedinge ein. Siewollten auch nicht unter achtehalb Lyangs nehmen, welches neuntehalb Stücken von Ach-ten ausmachet, ob er wohl noch nicht soviel, für eine längere als monatliche Reise, vonRan con nach Nan chang fu, bezahlt, und dafür verschiedene Boote und Tragsesseln
gehabt hakte r).
Er reiste von dar den 28sten ab, und langte den isten des Weinmonates in der StadtVien an, die linker Hand ist; die meisten Häuser sind aus Holz und Röhren erbaut. AllesPorcellan, das man im Reiche und auswärts brauchet, wird von Iau chew §l), wo dasbeste gemacht wird, hieher geschafft und eingeschifft. Der Thon aber kömmt von einem an-dern Orte, nachdem er fast ein Mannsalter in unterirrdische Quellen ist versenkt gewesen c).Wo man den Thon gräbt, da wird die Arbeit nicht so fein.
Von Vien segelten sie nach Rin ki, einem kleinen Dorfe, linker Hand, wo sich derFluß sehr ausbreitet, und viel Sümpfe um sich herum machet. Sonntags den Aen, gien-gen sie in einer großen See, der vom Flusse entsteht, wo sie nach einigen Stunden bey derStadt Nan kan fu /), linker Hand, vorbey giengen. Sie giengen bey dem DorfeSiestan, wo eine Wache ist, ane Land. Die Chinesen sammelten daselbst runde Kieselsteine,sie zum Schießen zu gebrauchen. Nan ran fu liegt am Fuße der Berge, und ist nichtsehr groß, aber ummauert. Die Reise nach Nan king ist in dieser Jahrözeit beschwerlich;denn die Boote gehen den Tag nicht über acht Meilen.
Den 4ten reisten sie ab, und sahen ein wenig unter dem Dorfe La ku tan, eineKlippe mitten im Flusse, mit einer hohen Pyramide auf ihrer Spitze, und einem Tempeldabey. Nachmittags langten sie zu Fu chew, oder Hu kyew hyen F), wie es anderenennen, an. Diese Stadt liegt-rechter Hand, wie ein Arm gestaltet, und geht längst demFlusse und der Berge zwo Meilen hin. Sie hat an allen Sachen einen Ueberfluß, guteLäden und wohlgepflasterte Straßen. Nebst ihrer eigenen Mauer hat sie noch eine äußereMauer, die den Gipfel des Berges mit einschließt, und einige Meilen unebenen Grundzwischen beyden Enden der Stadt umgiebt. Dieß ist der erste Ort in Nan king ä.
Den ;ten zeigten sich, nach einer Musik und drey Stückschüssen, die Zollbedientenmit verschiedenen Tafeln, auf denen sich chinesische Schrift befand, auch Flaggen, Stä-ben und Ketten, die längst der Erde geschleppt wurden, Sonnenschirme und andere Merk-maale ihres Amtes. Etwan sechzig Mann trugen sie paarweise, und dann und wann warddie chinesische Trummel gerühret. Mitten unter diesem Aufzuge befand sich der erst« Man-darin , in einem offenen Sessel von acht Leuten getragen, und am Ende des Aufzuges nochein vornehmerer, in einem bedeckten Sessel. Als sie vorbey zogen, so hielt das Landvolkbrennende wohlriechende Fackeln in den Händen, wie sie in den Götzentempeln da brennen,kniete und berührte mit den Stirnen die Erde. Die Wahrheit zu gestehen, so übertreffendie Chinesen an Pracht und Höflichkeit alle Völker; und ein jeder führet sich mit vielen Ko-sten seinem Range gemäß auf. Die meisten Zollbedienten bleiben beständig bey dem Zoll-hause ; die Mandarinen aber werden von dem Kaiser bezahlt und abgewechselt.
Die
c) Gemelli auf der rzs und folgenden Seite. muß. Denn dieses scheinet das oben auf der 248e/) Jau ckew fu liegt an der andern Seite des Seite erwähnte U ssen hyen zu seyn.
Sees Po fang, an welchem sich Vien befinde» -) Hierinnen war der Verfasser falsch berichtet.