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Gemelli
Lareri.
Abreise desVerfassersvon Peking.
Merkwürdi-ger Tempel,
und Proces«sion.
zor Reisen nach dem Reiche China.
Den 22sten zu Mittage verließ er Peking, um nach Nanchangfu, her Hauptstadtvon Ryang st, zu Lande zu gehen. Weil der Weg nach dem whay ho mit demjenigen,den er auf der Hinreise nach Hofe genommen hatte, einerley war: so erwähnt er nur diePlatze, wo er zu Mittage und des Abends angelanget ist. Gnmaldis Bedienter beglei-tete ihn bis zum Thore hinaus.
Er gieng durch die kleine Stadt Lu pu hau, die er auf der Hinreise rechter Hanvhatte liegen lassen. Sie hat eine gute Mauer, und zwey starke mit Eisen beschlagene Thore.Nahe dabey giengen sie über den Fluß auf einer schönen steinernen Brücke, die eine halbeMeile lang, und alle zweene Schritte mit schönen steinernen Löwen auf beyden Seiten gehe-ret war. Ihr Nachtlager war zu Lyang hyang hyen -). Die Abendmahlzeit nebst denBetten waren sehr schlecht. Er traf hier einen Tartar an, der eben den Weg gieng /),und einen Pagen nebst verschiedenen Bedienten bey sich hatte.
Den 2gsten sah er, unweit der Stadt Tan tyen, einen schönen Tempel, der Hyenghen su genannt wird. Er ist in hohe Mauern, etwan eine Vierthelmeile im Umfange ein-geschlossen, und enthält Klöster von Ho shan oder Bonzas. Im ersten Tempel befindet sicheine sitzende ganz übergoldete Bildsäule, und eine Menge kleinere in den Bilderbehältnissenan der Mauer herum. Im zweyten Tempel waren drey Weibsbilder, die auf einem Löwenund zweenen Drachen saßen, alles goldfarben. Er fand hier einen gedeckten Tisch; denndie Bonzen speisen frühzeitig. Im dritten Tempel saß auch eine Bildsäule, die, außerden natürlichen Handen und Füßen, auf jeder Seite zwanzig Hände hatte; zweene Füße indie Höhe aufgehoben hielt, und mit noch fünf Handen, eine über der andern, versehen war.Sie speisten zu Li hau, und herbergten zu Gau ching hyen F).
Ehe er den 24sten an die Stadt pe ku ho kam, gieng er bey verschiedenen Bonzenvorbey, die paarweise in Procession giengen, um einen Leichnam beyzusetzen. Sie hattenKappen auf; einige von ihnen spielten auf musikalischen Instrumenten; andere trugen Son-nenschirme mit großen seidenen Vorhängen um solche herum, ungleichen Fahnen und andereZierrathen. Sie herbergten in den volkreichen Vorstädten der verlassenen Stadt Hyonghyen, wo sie unter zweenen Bogen verschiedene Bildsäulen sahen, denen die Bonzenopferten, um nachgehends ein vortreffliches Mahl, das des Verstorbenen Verwandten zu-bereitet hatten, zu genießen.
Den 2zsten frühstückten sie in der Stadt Eho pe kew, weil sich in den Seen da-herum gute Fische befinden. Unweit der Brücke ist eine artige Inschrift zu sehen, welche
berichtet,
») In der Grundschrjst: Lean x-'en xie. Aus den a. b. 454 Seite angeführten Anmer«
/) Gemelli aus der Z77 und folgenden Seite. kung haben wir die Weiten hier unten hingesetzt.
Der weg von pe king nach NAn chang fu.
Den Provinz pe che li.
25 Nov. Re shi li pu
» 120 Li.
22N0V.V0N pe king nach
26
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- 120
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- 120
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