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mit schönen bildern geschmücket / auf dessen thnrnvon glocken eine liebliche mutlc kan gehöret wer-den. Der Jesniker - kirche ist noch viel kostba-rer mit marine! gepflastert, und an beyden Unter-seiten, deren eine über der andern auf s6. marmel-steinern faulen stehet, nichts zu sehen, als mar-mol, jaspis, porphyr, gold, oder gemählde.Auch sind sehens würdig die kirche zn 8. Michael,8. Georg, 8. Walpurg , 8. Jacob , und 8. An-dre, das zncht hauS, E. E. raths- bibliorkec,das sehr prächtige rath-haus , und das gericht-hauS, das kauff-haus, welches auf 4;. niarmel-steineru faulen ruhet. Weil die kauffmannschafftvon hier nach Amsterdam kommen , ist sie an ein-künfften sehr verringert worden. Die müntz,die wasser-stuben , teppich-haus, waag-hauS,des Ruders kunst - kammer , die herrliche Plan-tinische Buchdruckerey von 1 r. Pressen , und fasthunderterlei) Schrifften , deS frepherrn von Rho-deS pallast , der wein-keller, und insonderheit derzu den tausend Mitteln genannt, sind sehens würdig.Neben der stadt stehet ein vestes c^üeH, von s.ba-ttiomn, welches mit Spanischen soldaten besetzt ist,und darinn sich der tyrannische vuc äc eine8tarue aufrichten lassen. Ausserhalb Antorffan bey-den ufern derSchclde liegen;. schantzen, so die stadtnoch mehr versichern, als 8. Philippe auf der rech-ten , Maria und die Polbschantze auf der linckenfeiten.
Anweiler. Ein Zweybrückisches städtkein,
stund von Landau, am fluß Ducich. Von hier istB; der