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Weser, mit welchem das Wasser durch sonderbareröhren in die Häuser der stadt geleitet wird. Undder thurn, welchen man die Bremer braut;» nennenpfleget ; um die stadt giebt es viel sirmpffe. Bre-men hat die stappei- gerechtigkeit auf alle waaren ,so daselbst ankommen : auch eine» starckcn Lachs-sang innerhalb der stadt aus der Weser ; hat bei-der letzten grossen wasser-fint anno 1717. den2s. vecembi. unaussprechlichen schaden gelitten.Der Hafen ligt weit davon, und wird der vege-! sack genennet.
! Bremer verde. Ein stadtkein in dem hertzog-> thum Bremen, allwo ein starckes und vestes schloßist. Sie war vor diesem die rct-äen- der Bremischenbischöffe.
Bremgarren. Eine kleine aber hübsche stadt inder Schweitz, stunden von Zürch. Vor alterswar sie eine freye Reichs-stadt.
Brendolc». Eine Vcnermmsche stadt im Vi-centmer - gebieth, so wegen ihres Vermögens, adels,und menge des volcks sehr berühmt ist. Ein anderesBreiidols ligt in dem Venerr?.luschen I.Lpuue,zwischen Venedig und dem einfiuß koo, hat einenbequemen Hasen.
Breny. Ein marckflcekcn im hertzogthuniMür-tcmberg, am fiuß dieses namens, hat 2. schlös-fer, und ligt nicht weit von der Reichs-stadt Gieri-gen.
Brescia. Eine vortreffliche, schöne und vestestadt am flriß QarrL, oder LotNLO, den VeneNL-ncrn zugehörig: die innwohuer haben grosse handthie-
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