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^ntiquLriurn ist ein schönes , weites und langesgemach, worinn allerhand dcnckwürdige fachen sind;insonderheit vor demselbigen die grosse, sehr künst-lich und kostbar erbaute Zrons. Es sind auch zubesichtigen die garten, inst-Häuser, der alte Hof,mit einem thnrn, welcher unten und oben spitzigist, das löwrn-huiß, die bibliorkec, so ausn ooo. stück bücher bestehet, darunter allerhandpon ausländischen sprachen; die knnst-kammer,worinnen sonderbare rarkaten zu sehen; das zeug-hauß, die müntze, das ball-land-und rath-hauß,der schöne brunn, rc. Allhier rckäirt ChurfürstEarl -ilbrecht, gebohren den 6. 16^7.
Münchsrorl). Ein reiches Prämvnstraken-fer - clvster vhnweit Memmiugen in Schwa-ben , dessen abt ein unmittelbarer stand des Rö-mischen Reichs ist. Ein ander Münchrode»/so ein clvster und vogtep, liegt im fürstcnthiu» Co-lburg.
Münster. Ist die Haupt-stadt des biß-khums gleiches namens, in Westphalcn, anbcm floß Aa; sie ist schön / wohl erbaut, und eineLeZulaire vestung, nebst einer von der stadt ab-gesonderten citaäelle, die Brille, sonsten aberSt.paukvsberg genannt/ welche erst 1661. vondem damaligen bischoff erbauet worden. Siehak s. ansehnliche coIIeziL, oder sliffts-kirchen,auch eine vornehme Jesuiter-schul. Der jetzigebischoff von Münster ist derChur-Bayerische printzQemens /ruZuck , gebohren 1700. den 16 . /UIZ.Es ist dieser vrt so wohl wegen der Widrrläus«
ferischen