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uen und anmmhrqen aegend, am stnß Iclino,worüber eine trcssiiche brücke gebar,et; hat vorzecken nach dem stnß licinurn qeheissen , und istwegen der citackelle gleich sani der schlüffel ;n derkombardie. Es ist merckwürdig , daß hier zweygrosse könige gefangen worden / nemiich vesicke-rmr, von Larolo >la^no, und sranciscus I. kö-niq in Franckreich, von kapser caroio v. Diedom-kirche ist ein altes/ niederes, finsteres gebar,.Gegen dem dom über stehet der bischöffiiche pal-last. Die kirche 8. ?ecri, 8. ^.rkanalii, der Do-minicaner, zu 8. krancisco und 8. Lpipiianio findauch zu besichiigcn. Es ist allhier eine Universi-tät , welche anno i;6i. gestifftet worden ; wieauch eine Inquisition. Auf dem schloß, wo vor> diesem die Maylandische hertzoge rslicliret, befin-^ det sich eine schöne dibliotdec; hingegen ist an-no ,711. den 18- Kovembr. das schöne Capuci-ner-closter, nebst der darinnen angelegten herrli-chen bibliotkec gantzlich abgebrannt. Ausserhalbder stadt liegt das Carthünser - clojrer, welches ne-ben der dartnn befindlichen kirche, sehr kostbar er-bauet ist ; die cinkünffken derselben belanffen sichaus die roooo. ciucaten , und die Lonvcntualenpflegen alle reyscnde, so dahin kommen, zum we-! niqsten eine nacht frey zu bewirthen; so stehet auchvor der stadt der berühmte grosse khier-garten, sos. Welsche melken im umcrayß hat. Die gegendum Pavia pflegt man den garten von Maylandzu nennen.
St. Paul. Eine stadt und schloß in Lre-
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