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schoff und Woywoden, und eine schone Haupt-tuche.
Plöen. Ist eine Holsteinische stadt an einemSee, in dem fürstenthum Plöen. Auf einem de-gdabey liegt das schloß, auf welchem vor zelten dieWendische könige und fürstcn in Hof ge-
halten. Der grössere See hat 2. weilen in dielange und in die breite. Der jetzige hertzog heis- !setFriederich Carl, sonsten Herr von Carlstein ge- ,nannt / gebohren den 4. 1706. aus unglei-
cher ehe. Doch ist dieser Herr vom König in Dan-nemarck wider willen der Kapserlichen Majestäteingesetzet worden.
poggio. Eine kleine stadt in Italien / am ki-gustischen meer, nicht weit von Genua, sie ist ei» ^unmittelbares Reichs-lehen; der großhertzog vonFlorentz hat daselbst einen prächtigen pallast und !lnst-hauß.
poicuers. Die Haupt-stadt inroirou > sieist eine der gröffestea und ältesten städtcn in Aranck-reich. Die St. Peters - kirche ist sehens - werth ,und wirb allda ein theil von dem bart St. Petrigezeiget. Die kirche des Heil. samt des-sen 8tLwe mitten in der stadt, das schloß mit dreythärne« /des käysers Qallieni pallast, das colle-Zrum, und viele snrlguiraten sind wohl zu besehen.Allhier hat es auch eine hohe schul / welche snnoI 4 ZI. von könig Lnrolo VII. gkstifftet worden.Der könig in Franckreich ist Abt in dem coIleZioder LLlMnrcoruin, daher das alte sprichwort ge-kommen : Der Abt von 8. Mail schlaffe bey derksnigin. pola.