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ter tapfferketc, den gesamten gliedern des ralhsdieser stadt / den adel ertheilet. Das rath - haußist vortrefflich; der dom ist ein ansehnlichesgcbä»; nicht weniger sind sehens-würdig diekirche zu St. Jacob / zu St. Maria Magdalena,St. Pekri und Johaunis, die JEsus - und St.Georgen-Hospital-kirche, das zeug-hauß. DaSQvmnülmm ist über alle niaffen wohl bestellet.Diese gute stadt ist änno 1710. in der Mvscowi-ter Hände gerathen, da durch die belagerung, kranck-heiten / pest und Hungers-noth bey e-oooo. men-schen ums leben kommen. Im Rystättischen frie-den ist der ort an Moscaii auf ewig ceälrt worden.Die innwohner sind der Lutherischen Religion zu«i gethan.
Rimini. Eine uralte und kleine stadt, mit ei-! nem vesten schloß, am Adriakischen Meer > in dem> Päbstischen gebiet, welche durch erdbeben sehr! verderbet worden. Die kirche zu 8. kr^ncisci istschön, und die bibüorbec des grasen äi QLindL-, lonZL ist zahlreich/ und werden auch allerhandi rare sutigulräten allhier gesehen. ,
Ringstädr. Ein stadtlein in Seeland, dem ko-, mg in Dannemarck gehörig, allda des Heil. Ls-Quri kirche zu sehen, darinnen der uralten Däni-schen königen begräbnüffen seyn.
Rinreln. Ist eine wohl - rorüliclrke stadt ander Weser, in der graffchafft Schaumburg, ge-höret dem landgrafen von Hessen - Cassel; allhierist Llurv rLri. eine hohe schul aufgerichtet wor-den.
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Riom.