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worauf vwl grobes und kleines geschütz / verse-hen : auf diesem cLüell stehet ein runder dickerthurn/ so vor alters k-loles ^äriLni genennet wor-den : Man kau von der Engelsburg durch einenverdeckte» gang bis zu des pabsts paüast bey derSt. Peters - kirche kommen, ohne von jemand ge-sehen zu werden. Diese bnrg ist eine behältnäßder pabstlichen crone, der vornehmsten ^rckivender kirchen, der kirchen-schatze«/ nebst den ^Mil-lionen - welche Lixlus V. bey seinem grossen ko-sten ersparet. Der pabst / welcher allhier reüäi-rek, hat in Rom drey palläste; nemlich: H Vari-cano.an ber Sl.Peters-kirchen/ ein sehr grosses/schönes und kostbares gebäv/ mit ungemein viele«zimmern/ worinnen vortreffliche Mahlereyen/und kunstreiche Antuen zu sehen; darinnen pflegtman die neue päbste zu erwählen/ und ist zu se-hen die dabey stehende ereile 8ixti eokünntmi,die Saeristey / allwo des Pabsts köstliche kleideeliegen, die Munition und rüst - kammer; die welt-berühmte bibüotKocL VnticLUL, worinn der bu-che! eine solche menge, daß man darüber erstau-net ; anfänglich stehet man einen grossen saal/ zuende desselben aber aus beeden selten zwo so längsxallerien, daß / ob gleich die hekffte davon bereits "mit büchern besetzet ist / man dennoch glaube«soltt/ es würde»/ so lang die weit stehet/ so vielbücher nicht geschrieben werden können / als z«erfüllung des übrigen raumS vonnöthen ist. Mitder Heydrlbergischen bibliotkec, welche l.co ^k-istlm nach Rom hat führen lassen, ist eine vo»
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