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Schweitzer - land, andemSee, wacher fast einehalbe meile breit ist, worüber eine brücke , r.schuh breit gehet; ist auch einer von den Xlil.Lalwonb. Der bindmar-fluß, so aus dem Seekommt, theilet die stadt in zwey ungleiche thei-le. Sie ist prächtig erbauet, wohl devestiget,und treibet grosse handlhrerung in Teutschland,Italien, und Franckreich. Eine von ihren für-nehmsten >lLnufaÄuren ist die iMrmkaÄur desLrexons, welcher vor allen andern für den schön-sten gehalten wird. Auch ist sehr lustig und an-mukhig allhier zu wohnen, und ist insonderheitder platz, Hos genannt, schön, auf welchemschöne binden - bäume stehen , und darunter stei-nerne tische. In dem schieß - haust , ausser derstadt, siehet man die Wappen aller bundS-genossen.Die innwohner sind reiorniirt. Sie hat denVorsitz in den Versammlungen, und giebt den ^na-baLäeurb antwort. Das regiment bestehet mdrey rathen , als da ist der grosse rath von roo.Personen,^der kleine rath von so. und dieserwird in dM theile gethetlet, davon der erstedieWeyMmts-der andere die St.Johannis-re-gierung genannt wird: diese zwey regierungmhaben eine jede ihren burgermeister, deren einerum den andern alle 6. Monat das amt verwal-tet. Es hat auch allhier ein berühmtes Q^rrma-tluin, so mit vortrefflichen kroketloren verse-hen. Das Zürcher - gebiet erstrecket sich sehrweit, und trügt viel ein, hat neun grosse kand-voglkyrn/ und 21. kleine amker, samt vielen