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Dreyzehnter Band.
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m America. V Buch. IV Cap. rrz

die Lebensmittel allzusparsam auStheilete, erregten seine Leute einen Aufstand. Sie schsos- ChrUoptzfen ihn kreuzweise, und gicngenj nach dem Hafen Zaquimo auf Hispaniola. Als Ojeda Eslumbu».

wabrnahm, fein Schiff liege sehr nah am Lande vor Anker: so Hoffete er es, aus allzugroßem ,— »

Vertrauen auf seine natürliche Stärke und Hurtigkeit, mit Schwimmen zu erreichen, undsprang bey der Nacht in die See. Allein, weil er nur die Arme frey hatte, und die schwe-ren Beinfeffel ihn beständig niederzogen: so mußte er endlich seine Leute um Hülfe anrufen,die ibn dann, eben als er zu Grunde gehen wollte, in die Barke nahmen r).

Wahrenden Sturms suchte der Admiral seine Sicherheit in dem Hafen Azuac ») Der Admiralvermochte aber bey aller seiner Erfahrenheit sich dennoch kaum gegen das entsetzliche geht wiederToben der Wellen, das seine Feinde gleichsam vor seinen Augen hinrichtete, zu schü-unter Segel-tzcn. Drey von seinen Schiffen wurden von der wüthenden See dermaßen weit weggefüh-ret, daß sie erst nach etlichen Tagen sich wieder einfanden. Endlich, nachdem er sie allewieder beysammen hatte, lief er in den Hafen Paquimo ein n), und gieng, in der Absicht,das feste Land zu suchen, den igten des Heumonates aus selbigem unter Segel. Er nä-herte sich den Inseln bey Jamaiea. Allein, er konnte innerhalb zween ganzen Monatenkaum sechzig Meilen zurück legen. Die Schuld lag theils an dem widrigen Winde, theilsan den Windstillen, die ihn an einige südlich bey Cuba liegende Eylande, oder an den vonihm also genannten Garten der Königinn führcten^), und endlich an einem abermaligeneben so schrecklichen Sturme, als der vorige gewesen war. Das erste Land, das er hierauferblickete, war eine kleine Insel, nach welcher noch mehrere zum Vorscheine kamen. Er nsn.nete sie alle mit einander los Guanajos 2), weil die erste bey den Indianern Guanajahieß. Jtgekn ksSHingegen gab man dieser die besondere Benennung der Fichteninsel, indem Don Bartho- Guanajos.lomäus Columbo ihre Besichtigung auf sich genommen, und sie voll Fichtenbäume gefundenhatte. Sie liegt zwölf Meilen von dem Vorgebirge Honduras und der Stadt Trupillo.

Zwar wollten sich andere die Ehre ihrer Entdeckung zuschreiben, man hat aber nachgehendsklar bewiesen, daß niemand vor dem Admirale seine Fahrt nach dieser Gegend gerich-tet hatte ü).

Als der Adelantade an die Fichteninsel fuhr: so begegnete ihm ein Canot, das ungefährdie Gestakt einer Galeere, eine Breite von acht Schuhen, und eine verhältnißmaßige Län-ge hatte. Es saßen fünf und zwanzig Mannspersonen, nebst einer großen Anzahl Wei-ber und Kinder darinnen. Man führete sie an Bord des Admirales, und man fand indiesem kleinen Fahrzeuge allerley Waaren, welche zum Theile aus Nucatan herkommenmußten. Es waren geblühmke baumwollene Decken und Teppiche, Palmmatten, Schwerd-ter von einem sehr harten Holze, Messer von Kieselsteinen, kleine kupferne Aerke, Schel- .

len, Goldstücke, Schmelztiegek, nebst gewissen Mandeln, die sie Cacao nenneten, undstatt der Münze gebrauchten. Ihre Eßwaren bestunden aus Mais und Wurzeln, und ihrGetränk war aus Mais gemachet, und glich dem Biere. Sie schameten sich ihrer Blöße,und bedccketen sie nach Möglichkeit mir den Händen, absonderlich verhülleten die Weibesihren Kopf und ganzen Leib sehr sorgfältig mit einem mantelähnlichen Gewände. DesAdmiral hielt diese Ehrbarkeit für ein gutes Zeichen, gieng auf das freundlichste mit ihnen

Q; um,

>) Sein Lebenskeschreiber meldet in einer an» r) Dem Ferdinand Columks zu Folge,

Lern bereits erzählten Reise, er habe einige unter narr.chnen die Brunnen genennet, weit er bey dem Nach-graben gutes Wasser im Sande fand. r V. L? E. ») Herrera 5 B. z Cap.