Band 
Dreyzehnter Band.
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in America. V Buch. V Cup. rzy

gehängt. Sie waren nicht weit mehr von ihrer Insel: allein, sie mußten ihre Leibeigen- Emdeckun-schaft von neuem antreten ä). Als die List nicht mehr helfen wollte, brauchte man Gewalt; gen nach Ls-und auf diese Weise war nach wenig Jahren keine lebendige Seele mehr auf den lucayschen lumbo.Inseln anzutreffen. ,

Der II Abschnitt.

Reise des Diaz de Solls und des Z)anez Pinzon.

Johann Dia; de Solls und Vincent Fane; pinzon nahmen in diesem Jahre sich Sie nehm«»o) vor, den letzten Entdeckungen des Columbus nachzugehen. Sie nahmen ihren Weg eben den Wegnach den Guanajoseylanden, und wendeten sich hernach gegen Osten. Nachgehendö hiel- alsColumbus.ten sie, bis auf die Höhe des Seebusens Dolce, wiederum westlich. Zwar sahen sie ihnnicht, weil er von dem Lande verdecket wird: doch erkundschafteten sie die große Bay zwi-schen dem Lande des besagten Busens, und dem Lande Fucaran, gaben ihr auch den Namen ducatan wirdVtavidadsbay. Von hier erblicketen sie das Gebirge Caria; liefen sodann nördlich, und ""decket.,besichtigten einen Theil von Pucatan. Nach ihnen wurde, so lange bis man Neuspaniengefunden hatte, an die Entdeckung dieses Landes nicht weiter gedacht, und trugen sie einennur mäßigen Ruhm davon, weil inan von ihnen nicht mehr erfuhr, als was man aus demBerichte der Columben bereits wußte H.

Gleichwohl wurden sie nach ihrer Rückkunft nebst dem Amcrico Vespmio, undJohann de la Costr zu einer Berathschlagung nach Hofe berufen. In derselbigen fasteteman die Entschließung, es sollten künftighin die Entdeckungen an der brasilischen Küsteund gegen Süden fortgesetzet werden. Damit man aber von dem bereits erkundschaftetenweitläuftigcn Lande zwischen Paria und Brasilien gleichwohl einigen Nutzen habe: so wolleman irgend einen Wohnplatz daselbst errichten. Es wurden auf des Königes Kosten zwoCaravellen ausgerüstet, und diesen so hochberühmten Seefahrern mit vollkommen guter Zu-versicht übergeben. Doch mußte einer von ihnen , damit er die Seekarten verfertigen, Der Nameund den Lauf der Schiffe darein verzeichnen könnte, zu Sevilla verbleiben. Dieses nur America wirdbesagte Amt bekam Vesputius. Eben von dieser Wahl, und von dem offenen Briefe, W^^bestäts-darinnen sie zu Burgos bestätiget wurde, hat eigentlich die neue Welt den Namen Ame- ^t.rica erhalten. Nach des Herrera Ausspruche, wäre es zwar der Billigkeit und Vernunftgemäßer gewesen, sie nach Christoph Columbo zu benennen, weil man ihre erste Entde-ckung sonst niemanden als ihm zu danken hatte: allein, die Erklärung des Königes vonSpanien wurde nicht nur in ganz Europa statt eines Gesetzes angenommen, sondern auchdurch noch mehr Gnadenbezeigungen, welche dem Vesputius zufielen, bekräftiget ci). So-lls und Pinzon bekamen die Hauptmannsstelle auf beyden Caravellen, Johann de la Cö-sa, und Peter Ledesma machete man zu Steuermännern.

ge seines Amtes war er nicht nnr berechtiget, son- ker saget,' seinen Stolz nicht wenig vermehrte,dem auch verbunden, alle Steuermänner in diePro- Ebsndas. i Cap. Von seinem unbilligen Anmaßenbe zu nehmen, weiches denn, wie der Geschichtschrei- ist oben zu sehen.