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Zusatz zu der Reift
Tremarec.i?L8.
Zusatz
zu den vier Theilen der Nachricht von einer Reisein die Nordsee,
welcher die Rückkehr nach Island, die Fahrt zwischen den Vogelinseln,eine kurze Beschreibung von Grönland, die Beschreibung des Havens Brand-soom in Norwegen, Anmerkungen über die Tiefen des Meeres und die Schiff-fahrt bey der Doggerbank, die Anlegung in dem Haben von Ostende, Anmer-kungen über die Einfahrt in diesen Haven und den von Dünkirchen, undendlich die Rückkehr nach Brest, durch den Canah enthalt.
^o bald die Fregatte la Folle abgetakelt war, so reiseke ich ab, dem Herrn Herzogevon praslin von meiner Absendung Rechenschaft zu geben. Dieser Minister sa-gete zu mir, ich müßte mich fertig machen, künftiges Frühjahr eben die Reise zu thun.Ich ersuchete ihn, vorzüglich vor einer Fregatte, um die Corvette, die Schwalbe, vonsechzehn sechspfündigen Canonen und mit hundert und zwanzig Mann besehet; weil dieBeschaffenheiten dieses Fahrzeuges es zu denen Verrichtungen, die ich mir aus zu führenvornahm, viel geschickter macheten, als ein anderes. Ich begab mich zu Ende des Apri-les nach Brest, meine Ausrüstung an zu fangen.
Den roten May war ich auf der Rhede; und ich erwartete nur günstigen Wind, umunter, Segel zu gehen. Der Herr Herzog von prasiin hatte die Gnade, mir meinebeyden ersten Stabesofficier von der Fregatte la Lolle, die Herren Dücharel und denRitter Ferron, zween Männer voller Eifer und Geschicklichkeit, zu bewilligen. DerHerr Ritter Bernhard von Marigny, ein Officier von ausnehmenden Verdiensten,gesellete sich zu uns und gab dadurch Beweise von seinem Eifer. Er hatte eben ein köni-gliches Fahrzeug geführet, und die Beschwerlichkeiten einer neuen sehr rauhen Fahrt schre-iten ihn nicht ab. Zum vierten Officier hatte ich den Herrn Goyer de Daucoulenr,Hauptmann eines BranderS, der verschiedene Kaper geführet hat und den besten Wil-len besitzt.
Abfahrt von Ich gieng den izten May 1768 mit einem schwachen Ostwinde von Brest ab. MeineDrest. Absicht war, durch den St. Georgen-Canak zu gehen: die Winde aber, welche sehrfrisch aus Norden kamen und viele Tage hinter einander aus dieser Gegend weheten, zer-nichteten mein Vorhaben. Ich gieng an der Westseite von Irrland weg, wie bey meinerersten Reife; indessen hielt ich mich doch, wegen der Banke und Untiefen , wovon ich ge-redet habe, ein wenig mehr an der Küste.
Es begegnete uns nichts wichtiges bis den 27sien des Abends um acht Uhr. DieWinde waren frisch aus Westen lind das Meer gieng hoch. Wir steureten gegen Nordenund wurden einFluthbette vor uns gewahr, welches durch Seegras und Schaum sehr kennt-lich war. Wir fanden uns bald mitten darinnen; und das Meer, welches fönst überallhoch gieng, war an dem-Orte, wo wir waren, so eben, als in einem Teiche. Man sah
nur