desftn Hoheit/Resten und Ländern.
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dencken/so ist bekannt/ daß wann wider Kayserl. Majestät am Leibe gespro-1 chen werden solle/ daß es vor die sämbtliche Churfürsten gehöre.
V^ekn. in praB. obfiverb. Austrage p.4s-& 46. Schwaben-
Spiegel cap. 23. Goldast. to'm. /. der Reichs - Satzungen.
pag. $?•
I Hiebey nun erreget sich die tzuaestion, ob derRöm. Kayser in Lehen,
i Sachen zwischen Ahme und dessen Vasallen Selbst - Richter seyn könne/
I oderob es vor den Churfürsten/ oder die Pares Curiae gehöre. Zumalen
' aber die Güldene Bull hievon ohne Unterschied redet / so heist es billig:
| Ubi lexnon distinguit, nec nos distinguere debemus.
.L. de pretio , de pubi, in rem aBton. Sixtin. de Regal. lib. r. n. s3.
cap . 8 .
Allein verstehet sich diß Gesetz auf die vielmalen in Lehen-Sachen bege-hende Fälle/ welche rar ftynd/ die andere/ ratione allodialium, zwischendenen Reichs-Ständen sich begebende Conrroversien durch der StändeConflens und Approbation, welche ohnedas Pares Curiaeftynd/und da-vor gehalten/ beygelegt werden/ nachZeugnuö letztgedachten Schtvaben-Spiegels/ mit folgenden Worten:
Krieget der König mit jemand um Gut/ oder um anderes Ding/das des Reichs ist/ da sollen über sprechen die Fürsten undGrafen/dieFreyen und des Reichs Dienst-Manne.
Daß aber dergleichen Controversien vor die Pares Curiae gehören/ rühretdaher/ quia feudalis decisio specialis est Lc antiqua, ut in lite feudalicoram Paribus Curiae conveniatur,
c. 1. §.fiinter, de atien.Feud. paiern. cap. i. de feud. fine culp. nonamitt. Clarus. Q.feudunt. qua.fi. 9 0. in prine.
Folglich dann durch die Verordnung der Güldenen Bull / so generalisLr posterior quae nunquam speciali derogat,
L in tot.jur.& ibi DI>. de R. I. Bart. in L. fianBio legum. 141. ff.depoen. ]u\.confi 12. lib. 3. Hot1ded.confi78-n.21.
Etiamsi fpetialia praecedat generalem,
text. inl.fi ita fuero, fi. de novat, fac. I. tertia. C. de adili. aB. I.
petent . C. de paB.
Sächer?