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Jus Publicum Romano-Germanicum Novissimum Catholicum : Das ist: Eine gründliche und vollkommene Abhandlung des H. R. Teutschen Reichs Staats/ dessen Verfassung/ Grund-Sätze und Interesse, In Zwey Theilen bestehend ... / Aus denen berühmtesten Authoribus Juris Publici & Canonici zusammen getragen/ ... zum besten verfertigt und heraus gegeben durch Michael Münchmayr ...
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z 66 Lib. II. Cap.X. Von den ^Zeitlichen R eichs-Fursten/

schwartz und weiß/ die andere gelb und roth/ und die dritte blau undgelb.

Der Fürsten von Hohen-ZoUern sind zwey Linien/ Hohen-Zol,lern und Gigmaringen:

Hohen-Zollern besitzt das Fürstenthum Hohen, Zollern und He,

(hingen/rc.

Gigmaringen besitzt die Grafschafft Sigmaringen / Veringrn/Herrschafft Heigerloch/ Wehrstein/ und andere.

z.) Das Fürstliche Haus Eggenberg.

Hat feinen Ursprung von einer uralten Adelichen Familie in Schwa,ben/welche in Greyermarck das Schloß Eggenberg ansich gekaufft.

Johann Ulrich / Freyherr von Eggenberg/ warKaysers Ferdl-nrnäi II. Odr:ster-Hofmeistec / und ward von demselben nebst seinenNachkommen in den Reichs -Fürsten-Grand Anno 162z. erhoben/wobey er zugleich das Stuck Land Crumlow in Böhmen bekam:Sein Sohn/ Johann Anron/ erhielte von Ferdinande III. die Gefür,stete Grafschafft 6radiscainFriaul/ als einReichs-Lehn/ woraufauchdie introduLiion Anno r 654. erfolgte.

Der heutige Fürst zu Eggenberg heisset Johann Christian / ge,bohren den 7.8epr. Anno 1641.

Der Schild dieses Fürsten» ist einmal inZwerch/ zweymal aberSchnur-grad geschnitten/ und begreifft in sich 6. Feldungen: Das ersteFeld / so silberfarb / weiset fünff rothe / mit grünen Blattern und gold,gezierten Rosen also gestellet °°° als das Jnsiegel des CrumauischenHertzogthums. Das andere von blau und Gold in zwerch getheilte Feldzeiget em Silber - färb bemercktes Creutz / und bedeutet das Fürstenthum6radirca. Das dritte rothe Feld entwirfft/ durch einen silbernen Adler/die Herrschafft Aquilea , als deren 8/mbolum. Das vierdte Feld / sowiederum von blau und roth entzwey getheilet / bringt zum Vorscheineinen andern Adler / als das Jnsiegel der Grafschafft Adelsperg. DasfünffteFeld ist blau/ und zeigt einen güldenen Äncker. Das sechste undletzte Feld/so goldfarb/exbibirt ein silbernes Rad/zum Zeichen des Ra«ckerspurgischenWappens. Ob demgröffern repra-lenriret sich em klei,nes silbernes Schildlein/und entwirfft das Stamsti-Wappen dieses Für-sten/welches bestehet in drey schwachen / mitGtzch gekrönten Vögeln/welche also ürmret / daß zwey aus den obern EM .oder Winckeln her-

'k.