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Jus Publicum Romano-Germanicum Novissimum Catholicum : Das ist: Eine gründliche und vollkommene Abhandlung des H. R. Teutschen Reichs Staats/ dessen Verfassung/ Grund-Sätze und Interesse, In Zwey Theilen bestehend ... / Aus denen berühmtesten Authoribus Juris Publici & Canonici zusammen getragen/ ... zum besten verfertigt und heraus gegeben durch Michael Münchmayr ...
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deren Itcspnmg/Familien/^ec^ten/Privifegign u. Vorzügen, z yz

gezierten Lilien Herfür sprossen: Der dritte und letztere weiset eine blaue/mit blau und Gold-farben Belegen gezierte Lilie.

Die Länder und Srädre seynd:

r) Stadt Aurich, worden/ Gretsiel,

2) Das Harlmger-Land,

3) Herrschafft Essen,

4) Sradenvorffundwittemunde,

t s) Grafschafft Riedberg. Das Land jdll r z. Meilen in derLange und io. in der Breite haben.

10.) Das Fürstliche Hauß Fürstenberg.

Ist das alleralteste Haus in gantz Schwaben. Der Stamm-Va-ter Egon der I. lebte Anno 670. und war aus Agilolfingischen Geblüts,woraus die ersten Heryoge ln Layern gekommen/ entsprossen.

Friedrich / Graf zu Fürstenberg / f is 59. ist der Stamm-Vaterder heutigen Fürjtenberge. Denn sein ältester Sohn Christoph f*559. stisstete die Bwmvergilche, und Joachims 1598. die Heilr-g«ndergi-che Haupt-Linie.

Von dieser letzter«, welche auch die Werdenbergische genennetwird, wurden An. 1664. vier Bruder/ Eerdinanöus Egon, kr2nci5cu8Egon, ttermLnnus Egon , und Wilhelmus Egon von Kayser Leopol-do in Fürsten-Srand erhoben, und erlangten Anno 1667. die lnrro-duLkion.

Hermannus Egon, hat den Fürstl. Gramm fortgesetzet. Deritzige Fürst heisset Antonius Egon, nar. An. 1656. ist Scavkhalrer inSachsen.

Der Fürstenbergische Schild ist Gold-farb/ und der Rand vonSilber und blau/ gleichwie von Wolcken eingefaßt/entwirfft einen rothenAdler mit blauem Schnabel und Schenckeln / und dieses ist das ange-bohrne Fürstenbergische Stamm-Wappen. Auf der Brust des Adlersist ein kleinerö in vier Theil getheiltes Schildlein zu sehen/ dessen erste undletzte Vierung seynd gezieret mit einem dreyfach bekrantztenKirchen-Fah-nen/ so das 8ymbolum der Grafschafft Werdenberg. Die andere unddritte aber seynd Silber-farb / entwerten gleichsam in Form eines Trian-gels einen gelegt-geschneckleten schwartzen Gurt / und dieses ist das Hei-lingbergische Sinnbild. Der Schild wird bedecket von dreyenHelmen:Der erste gekrönte ist der Werdenbergische / und weiset eine Silberfarb-

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