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Jus Publicum Romano-Germanicum Novissimum Catholicum : Das ist: Eine gründliche und vollkommene Abhandlung des H. R. Teutschen Reichs Staats/ dessen Verfassung/ Grund-Sätze und Interesse, In Zwey Theilen bestehend ... / Aus denen berühmtesten Authoribus Juris Publici & Canonici zusammen getragen/ ... zum besten verfertigt und heraus gegeben durch Michael Münchmayr ...
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z8c> Lib. IL Cap. X. t>oo den weltlichen Reich«-Fürsten/

roth ausgebrämte und von Gold gezierte Jnful: Der andere ist der Für-

sienbergische / und halt auf einem rothen mit güldenen Taschen undKnöpfflein gezierten Küssen eine silberne Kugel: Der dritte »st wiederumgekrönt/ reprssenrirt den Kopffund Hals eines Iagd-Hundeö von Sil-ber/ auf dessen Ohr der gefchneckekte Heilingbergische Gurt zu sehen. Dieherum-fliessende Belege seynd um den ersten Silber-farb und roth/ umden mittlern Gold-farb und roth/ um den letzter» Helm aber schtvartz undSilber-farb.

Die Fürstenbergische Lander sind:

1) Grafschafft Heiligenberg/

2) Grafschafft Werdenberg/

5} Landgraffchafft Baar/

4) Landgraffchafft Seülingen/

5) Hmschamweiera/

6) Herrschafft Haufen am Gchwarywald/

7) Trochretfingen / Iungenau / Melchtngen/ Mößktrchen/Gundelfingen/ Höfen/ und andere mehr.

11.) Das fürstliche Hauß Schwartzenberg.

Stammet von den alten Franckifchen varonen von Seinsheim her.Lrckcingerus hat A. 1420. die Herrschafft Schwaryenberg vom Herrnvon Vestenberg / ingleichen das Schloß Hohen Landsbergvom Bi-schofs zu Würtzburg erkauffet. Weil er eine Gräfin von CiHey zur Ge-mahlin hatte/ und Kayfers LiAismundi Schwager war / so hielte es nichtschwer/ daß er unter die unmirrelbahre Reichs-Seände Anno 1429.aufgenommen/ und der Freyberrvon Schwaryenberg genennt wurde.

Aclolpkus von der FranckischenLiniewurde vonKayferKuäolpbo n.jUM Grafen gemacht/ und Joh. Adolphus An. 1671. von Leopolde»in Reichs-Fursten-Sranv erhoben/ undA. i674.tntroducirt.

Der heutige Fürst heißt Adam Frandscus Carolus nat. 2f. Sept.i6go. ward A. 1689. Ecb-Hof Richter zu Rothweil.

Dieser wappen-Sdnld ist geviertheilet. Dessen erste und vierdteVi/rung exbibiret vier Silber-farbe und blaue Pfahle / nemlich desSe<wheimifchen oder Schwartzenbergischen Stammes Wappen. Dieandereund dritteViernngaber/soGold-farb/ repr-est-nriret einen schwär-tzstlRaben/ welcher einem Türcken-Kopfdie Augen auspicket/zum Ange-dencken der durch Adolphum Grafen von Schwartzenberg den Türcken

abge-